Im Kanton Bern sind nach einem Tiefststand an Verkehrsunfällen im Vorjahr, 2015 nahezu die gleiche Anzahl Unfälle registriert worden. Dabei wurden weniger Personen schwer verletzt. Das Jahr wurde aber durch eine deutliche Zunahme an Todesopfern überschattet: 37 Personen starben im letzten Jahr auf...
Im Jahr 2015 wurden im Kanton Bern 5'750 Verkehrsunfälle polizeilich rapportiert. Das sind 30 Unfälle mehr als noch im Jahr 2014, in welchem so wenige Vorfälle registriert wurden, wie noch nie seit der Einführung der Statistik. Die Anzahl verletzter Personen stieg mit 3'092 um 56 leicht an. Bei den Schwerverletzten konnte hingegen ein Rückgang von 5 Prozent auf 550 Personen verzeichnet werden. 2'542 Verkehrsteilnehmer wurden leicht verletzt.
Demgegenüber musste eine deutliche Zunahme an Unfällen mit tödlich verletzten Personen festgestellt werden. So verloren letztes Jahr 37 Personen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das sind 14 Verkehrstote mehr, als noch im 2014. Betrachtet man jedoch die letzten fünf Jahre, so bewegen sich die Zahlen im 2015 unter dem kantonalen Durchschnitt.
Bei elf Opfern handelt es sich um Fahrer oder Mitfahrer von Motor- sowie Kleinmotorrädern (+5). Weiter verstarben drei Velofahrer (+1) sowie vier Personen, welche mit einem E-Bike unterwegs waren (+3). Zudem wurden neun Fussgänger tödlich verletzt (+6), sechs davon hatten sich dabei auf einem Fussgängerstreifen befunden. Die Ursachenanalysen der tödlichen Unfälle lassen derzeit keine Schwerpunkte oder Tendenzen erkennen.
Grossteil der Unfälle Innerorts
Auf gleich bleibendem Niveau bewegt sich die Anzahl der Unfälle (3'717) Innerorts. Diese machen weit mehr als die Hälfte aller Unfälle aus. Im Ausserortsbereich blieb die Anzahl der Unfälle weitgehend gleich bei 1'265 (-5). Hingegen stieg die Zahl von Unfällen auf Autobahnen auf 768 (+33). Bezüglich Unfallart machen Schleuder- und Selbstunfälle gut 38 Prozent (2'209) einen Grossteil der erfassten Unfälle aus. Gefolgt von rund 1'000 Auffahrunfällen.
Erneut musste festgestellt werden, dass bei über 1'000 Unfällen die Meldepflicht nicht eingehalten wurde. Dies entspricht einem gleich hohen Anteil wie im Vorjahr. Nach wie vor werden zudem am meisten Unfälle von 18- bis 24-jährigen Verkehrsteilnehmer verursacht (16%). Bei 15 Prozent der Unfälle sind Personen über 64 Jahren die Verursacher.
Die häufigsten Unfallursachen
Innerorts waren insbesondere das Missachten des Vortrittes sowie unvorsichtiges Rückwärtsfahren die häufigsten Unfallursachen. Im Ausserortsbereich wurden durch das Nichtanpassen der Geschwindigkeit die meisten Unfälle verursacht. Auf den Autobahnen gehört immer noch das Nichteinhalten des Mindestabstandes zu den häufigsten Unfallursachen. Bei 451 Unfällen standen Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss.
Schwerpunkt Prävention E-Bike
Übereinstimmend mit der Zunahme der Unfallopfer bei den Velo/Mofas nahm die Zahl der verunfallten E-Bike-Fahrer von 47 (2011) auf 117 (2015) zu. Dies dürfte nicht zuletzt auf die zunehmende Zahl der E-Bikes zurückzuführen sein. Vor dem Hintergrund, dass deren zuweilen hohe Geschwindigkeit teilweise schwer einzuschätzen ist, wird der verhältnismässig jungen Fahrzeugkategorie erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Kantonspolizei Bern setzt im Rahmen ihrer präventiven Tätigkeit einen Schwerpunkt auf das Thema E-Bike. So werden unter anderem an der kommenden Berner Frühlingsmesse BEA die Gefahren und Risiken sowie Tipps im Zusammenhang mit E-Bikes beleuchtet.
Demgegenüber musste eine deutliche Zunahme an Unfällen mit tödlich verletzten Personen festgestellt werden. So verloren letztes Jahr 37 Personen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das sind 14 Verkehrstote mehr, als noch im 2014. Betrachtet man jedoch die letzten fünf Jahre, so bewegen sich die Zahlen im 2015 unter dem kantonalen Durchschnitt.
Bei elf Opfern handelt es sich um Fahrer oder Mitfahrer von Motor- sowie Kleinmotorrädern (+5). Weiter verstarben drei Velofahrer (+1) sowie vier Personen, welche mit einem E-Bike unterwegs waren (+3). Zudem wurden neun Fussgänger tödlich verletzt (+6), sechs davon hatten sich dabei auf einem Fussgängerstreifen befunden. Die Ursachenanalysen der tödlichen Unfälle lassen derzeit keine Schwerpunkte oder Tendenzen erkennen.
Grossteil der Unfälle Innerorts
Auf gleich bleibendem Niveau bewegt sich die Anzahl der Unfälle (3'717) Innerorts. Diese machen weit mehr als die Hälfte aller Unfälle aus. Im Ausserortsbereich blieb die Anzahl der Unfälle weitgehend gleich bei 1'265 (-5). Hingegen stieg die Zahl von Unfällen auf Autobahnen auf 768 (+33). Bezüglich Unfallart machen Schleuder- und Selbstunfälle gut 38 Prozent (2'209) einen Grossteil der erfassten Unfälle aus. Gefolgt von rund 1'000 Auffahrunfällen.
Erneut musste festgestellt werden, dass bei über 1'000 Unfällen die Meldepflicht nicht eingehalten wurde. Dies entspricht einem gleich hohen Anteil wie im Vorjahr. Nach wie vor werden zudem am meisten Unfälle von 18- bis 24-jährigen Verkehrsteilnehmer verursacht (16%). Bei 15 Prozent der Unfälle sind Personen über 64 Jahren die Verursacher.
Die häufigsten Unfallursachen
Innerorts waren insbesondere das Missachten des Vortrittes sowie unvorsichtiges Rückwärtsfahren die häufigsten Unfallursachen. Im Ausserortsbereich wurden durch das Nichtanpassen der Geschwindigkeit die meisten Unfälle verursacht. Auf den Autobahnen gehört immer noch das Nichteinhalten des Mindestabstandes zu den häufigsten Unfallursachen. Bei 451 Unfällen standen Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss.
Schwerpunkt Prävention E-Bike
Übereinstimmend mit der Zunahme der Unfallopfer bei den Velo/Mofas nahm die Zahl der verunfallten E-Bike-Fahrer von 47 (2011) auf 117 (2015) zu. Dies dürfte nicht zuletzt auf die zunehmende Zahl der E-Bikes zurückzuführen sein. Vor dem Hintergrund, dass deren zuweilen hohe Geschwindigkeit teilweise schwer einzuschätzen ist, wird der verhältnismässig jungen Fahrzeugkategorie erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Kantonspolizei Bern setzt im Rahmen ihrer präventiven Tätigkeit einen Schwerpunkt auf das Thema E-Bike. So werden unter anderem an der kommenden Berner Frühlingsmesse BEA die Gefahren und Risiken sowie Tipps im Zusammenhang mit E-Bikes beleuchtet.

