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Meilen ZH – Polizei verhaftet zwei «Falsche Polizisten»

Kantonspolizei Zürich

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Meilen ZH – Polizei verhaftet zwei «Falsche Polizisten»
(Symbolbild) (Bildquelle: Kapo ZH)

Fahnder der Kantonspolizei Zürich haben am Dienstag (21.7.2020) in Meilen zwei mutmassliche Telefonbetrüger, welche sich als falsche Polizisten ausgegeben hatten, verhaftet.

Kurz nach 18.00 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich der Anruf einer 47-jährigen Frau ein. Sie sagte, sie sei von Europol angerufen worden. Diese hätten Sie ausgefragt und Sie angeleitet, zur Bank zu gehen und einen grösseren Bargeldbetrag abzuheben. Sie sei weiter angewiesen worden, das Geld in einem Briefumschlag auf einem bestimmten Gehweg zu deponieren.
Die Kantonspolizei Zürich leitete umgehend Massnahmen ein und zwei Männer konnten einige Stunden später, beim Abholen der Beute, verhaftet werden. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 31-jährigen Rumänen, welcher in Rumänien wohnhaft ist und einen 32-jährigen Deutschen, welcher in Deutschland wohnhaft ist.

«Falsche Polizisten»

Bei der zurzeit im Kanton Zürich angewendeten Betrugsmasche geben sich die Anrufer als Polizisten aus. Sie erzählen eine bestechende Geschichte. Dabei überzeugen die Anrufer ihr Opfer, unter Einsatz von hohem psychischem Druck, dass sein/ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher ist. Wenn das Opfer zur Mitarbeit einwilligt, wird es dazu gedrängt, das Vermögen zu beziehen und sicherheitshalber an die vermeintlichen Polizisten zu übergeben.
Um sich vor Telefonbetrügern zu schützen, empfiehlt die Kantonspolizei Zürich folgendes:
  • Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt, indem Sie die Nummer 117 wählen und nach dem spezifischen Polizisten fragen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn man Sie dazu bringen will, grössere Geldsummen abzuheben, zu zahlen, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlangt nie grössere Bargeldsummen; erst recht nicht telefonisch.
  • Nehmen Sie Warnhinweise von Bankangestellten ernst und erlauben Sie diesen bei geringsten Zweifeln, die Polizei zu verständigen.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen an Ihnen nicht bekannte Personen.
  • Deponieren Sie keinesfalls irgendwo Geld oder Wertsachen. Polizisten weisen sich immer mit ihrem Dienstausweis aus.
  • Melden Sie verdächtige Anrufe oder geplante persönliche Kontaktaufnahmen umgehend der Polizei auf die Notrufnummer 117.

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