Auf einem Feldweg in Moosleerau kippte heute ein schwerer landwirtschaftlicher Anhängerzug, welcher mit Gülle beladen war. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehr konnte eine grössere Gewässerverschmutzung verhindern.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 20. März 2019, kurz
nach 13.30 Uhr oberhalb von Moosleerau. Mit einem
landwirtschaftlich eingelösten Sattelschlepper wollte ein
Landwirt einen Tank gefüllt mit Jauche zu einem nahen Feld
führen.
Beim Befahren eines schmalen Feldwegs gab der
unbefestigte Untergrund dem Gewicht des Sattelzugs nach.
Als Folge kippte der schwere Auflieger und riss den
Sattelschlepper mit sich die Böschung hinab. Bäume
verhinderten, dass die Komposition den steilen Abhang
hinabrollte. Diese blieb mit den Rädern nach oben abseits
des Wegs hängen.
Der 41-jährige Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrzeug
entstand Totalschaden.
Rund 25 Kubikmeter Gülle ausgeflossen
Durch eine Öffnung floss praktisch der gesamte Tankinhalt -
rund 25 Kubikmeter Gülle - aus. Diese ergoss sich in einen
Wassergraben. Weil die inzwischen ausgerückte Feuerwehr
wusste, dass von dort eine unterirdische Sickerleitung zur
Suhre führt, standen Feuerwehrleute dort bereit. So
vermochten sie die Jauche abzupumpen, bevor diese in den
Bach fliessen konnte. Soweit bis jetzt bekannt richtete die
Havarie keinen grösseren Schaden an.
Die aufwändige Bergung des Fahrzeuges ist im Gange und
wird bis auf weiteres andauern.


