In einem Umbauobjekt in Möriken brach gestern Abend ein Glimmbrand aus, der für starken Rauch sorgte. Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.
Betroffen war ein im Umbau befindliches Wohnhaus an der
Dorfstrasse in Möriken. Passanten bemerkten am Mittwoch,
27. Mai 2020, um 20.45 Uhr Rauch, der aus den
Dachfenstern drang. Sie alarmierten die Feuerwehr und
betraten das unbewohnte Gebäude. Dabei stiessen sie im
Dachgeschoss auf die Brandquelle und setzten einen
Feuerlöscher ein.
Die Feuerwehr war rasch zur Stelle und musste die
Wandverkleidung öffnen, um an den Brandherd zu
gelangen. Der dort schwelende Glimmbrand war in der
Folge rasch gelöscht.
Aufgrund des Löschstaubes klagte einer der Helfer über
Atembeschwerden. Eine Ambulanz brachte ihn zur
Untersuchung ins Spital.
Obwohl dank des raschen Löscheinsatzes Schlimmeres
verhindert werden konnte, entstand dennoch beträchtlicher
Sachschaden.
Die genaue Brandursache ist noch unklar. Am Nachmittag
waren im betroffenen Bereich des Umbauobjekts
Bitumenbahnen mit einem Gasbrenner verschweisst
worden. Die Kantonspolizei Aargau überprüft nun mögliche
Zusammenhänge.


