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Mutwillige Zerstörungen entlang Urner Kantonsstrassen

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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An einer Bushaltestelle ist Glas zerbrochen, Scherben liegen auf dem Boden. Die Haltestelle ist überdacht und an einer Straße gelegen.

Zersplittertes Glas an einer Bushaltestelle zeugt von den jüngsten Vandalismusfällen (Bildquelle: Baudirektion Uri)

Entlang mehrerer Urner Kantonsstrassen ist es in den vergangenen Wochen zu mutwilligen Beschädigungen an öffentlichen Einrichtungen gekommen.

In den vergangenen Wochen kam es entlang von Urner Kantonsstrassen erneut zu mehreren Fällen von absichtlichen Beschädigungen. Betroffen waren unter anderem Infrastrukturanlagen an der Bauerstrasse zwischen Isleten und Bauen. Dort wurden entlang dem beliebten «Weg der Schweiz» verschiedene Sicherheitseinrichtungen mutwillig beschädigt oder entfernt und teilweise in den Urnersee geworfen.
Unter anderem wurden ein Sicherheitstor beim Zugang zu einer Galerie, eine Sitzbank sowie mehrere Schachtabdeckungen entfernt. Solche Eingriffe sind nicht nur ärgerlich, sondern können lebensgefährliche Situationen für Verkehrsteilnehmende und Unterhaltsdienste verursachen, gerade jetzt beim Start in die Wander- und Bikesaison. Das Risiko ist erheblich: Entfernte Schachtdeckel, Abdeckungen oder Sicherheitseinrichtungen können erhebliche Risiken darstellen – nicht nur nachts oder bei schlechter Sicht.
Ein Verkehrsschild auf einer leeren, nassen Straße in einer ländlichen Umgebung mit Bergen im Hintergrund. Der Boden ist matschig, und einige junge Bäume sind an Pfosten gebunden.

Verkehrsschilder und Sicherheitseinrichtungen wurden mutwillig beschädigt. (Bildquelle: Baudirektion Uri)

Stau-Dosieranlage beschädigt

Neben diesen Vorfällen registriert das Amt für Tiefbau regelmässig beschädigte Buswartehäuschen, Schmierereien oder vorsätzliche Sachbeschädigungen an Signalisationen und Strasseneinrichtungen. Die Schäden müssen jeweils mit personellem und finanziellem Aufwand behoben werden. Die Kosten trägt die Allgemeinheit.
Auch die Rotlichtanlage im Gamsboden am Gotthardpass, die den Verkehrszufluss vom Kanton Tessin in den Kanton Uri dosiert, wurde mutwillig beschädigt. Die Dosieranlage ist eine Massnahme des Staumanagements Uri und erlitt einen Totalschaden. Neben den Kosten verursacht der Vandalismus an Lichtsignalanlagen und Verkehrsschildern ein grosses Risiko für die Verkehrssicherheit.
Ein leeres Schild steht vor einem straßenähnlichen Tunnel mit grasbewachsenem Seitenstreifen. Wald im Hintergrund.

Ein leerer Wegweiser (Bildquelle: Baudirektion Uri)

Die Baudirektion ruft die Bevölkerung auf, öffentliche Einrichtungen mit Sorgfalt zu behandeln und Beobachtungen von mutwilligen Beschädigungen zu melden. Hinweise aus der Bevölkerung helfen mit, Schäden rasch zu beheben und dadurch entstandene Gefahrenstellen wieder sicher zu machen.
Quelle der Nachricht: Baudirektion Uri

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