Eine Tierschutzorganisation hat diverse Videoaufnahmen des Streits zwischen den beiden Männern, dem Angriff des Pitbulls gegen seinen eigenen Meister und der Tötung des Hundes untersucht. Jetzt wird eine Anklage wegen Misshandlung und Tötung des Hundes erhoben.
Ein Streit zwischen 4 Personen, auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Agordo (IT), endete vor einigen Tagen mit dem gewaltsamen Tod eines Hundes. Sein Besitzer wurde mit mehreren Bisswunden am linken Arm und am Bauch ins Krankenhaus eingeliefert (wir berichteten).
Nun hat die italienische Tierschutzvereinigung "Wir sind alle Tiere" Videomaterial geprüft und den Anwalt Ianese Marzia mit dem Fall betraut. Der Anwalt und der Präsident der Tierschutzorganisation Christiano Fano haben soviel Beweismaterial gesammelt, dass nun eine Strafanzeige eingereicht wird. Auf den Videos soll gut zu sehen sein, dass sich der Hund eigentlich schnell wieder beruhigt hatte, und er danach einfach bestialisch mit einer Leinenkette erwürgt worden ist.
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ACHTUNG - Video ist nichts für schwache Nerven!
Der Besitzer des Hundes, ein 20-jähriger Tunesier, schützt seinen Hund ebenfalls. Er ist der Meinung, dass man seinen Hund unnötigerweise getötet hat, als er bereits ruhig war. Der junge Mann, der einige Bisswunden abbekommen hat, fand auch den Schuldigen für die ganze Eskalation. Eine andere Person hatte an diesem Abend ebenfalls einen Pitbull dabei, ein Weibchen das läufig war und nicht an der Leine ging. Der 20-jährige ist sich keiner Schuld bewusst.
Auf seinem Facebook-Account hat er zudem ein Video seines Pitbull "Kaos" gepostet, in dem man sieht, wie friedlich der Hund mit ihm spielt. Darunter stellt er die rhetorische Frage: "Schlechter Meister? Aggressiver Hund? Das glaube ich nicht."
Video von Amine Bendaoud und seines Hundes:
Der Fall wird jetzt vor ein italienisches Gericht kommen.

