Der erste «Camper Day» der Kantonspolizei St.Gallen war ein Erfolg. Rund 70 Wohnmobile und Gespanne wurden gewogen und die Fahrer über mögliche Risiken von Überladung informiert.
Wohnmobile sind aufgrund ihrer Bauweise und dem mitgeführten Material oftmals an der Grenze des maximal zulässigen Gesamtgewichts unterwegs. Ist ein
Wohnmobil gar überladen, wirkt sich das negativ auf das Fahrverhalten aus und kann zu einer Gefahr im Strassenverkehr werden.
Die Aktion fand beim Polizeistützpunkt Oberbüren statt. (Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen)
Die Herausforderung besteht darin, dass zwar reichlich Platz vorhanden ist, die verbleibende Restzuladung zwischen Leergewicht und zulässigem Gesamtgewicht jedoch Grenzen setzt. Weiter kann Überlast dazu führen, dass die zulässigen Achslasten, die Traglasten von Felgen und Reifen oder gar das Garantiegewicht des Fahrzeugs überschritten werden.
Experten informierten über Risiken von Überladung. (Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen)
Als Konsequenz ist mit einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft sowie mit Administrativmassnahmen der Zulassungsbehörde zu rechnen.
Die
Kantonspolizei St.Gallen hat deshalb mit dem «Camper Day» eine Präventionsaktion ins Leben gerufen. Erstmals am 6. Juni 2026 hatten Fahrerinnen und Fahrer von Wohnmobilen und Wohnwagen-Gespannen die Möglichkeit, auf der Brückenwaage des Polizeistützpunkts
Oberbüren das Leergewicht ihrer Fahrzeuge zu wägen. Sie wurden von den Polizisten der Verkehrspolizei, welche die Wägungen durchführten, über die verbleibende Restzuladung aufgeklärt.
Transporter stehen oft vor der Herausforderung, das zulässige Gesamtgewicht nicht zu überschreiten, um sicher zu fahren. (Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen)
Mit vor Ort waren auch Experten des Strassenverkehrsamtes St.Gallen, der TCS-Sektion St.Gallen-Appenzell I.Rh. sowie der Verein «Wohnmobilland Schweiz». Auch sie standen, wie die Polizeiangehörigen, für Fragen und den Austausch zur Verfügung, was rege genutzt wurde.
Transporter stehen oft vor der Herausforderung, das zulässige Gesamtgewicht nicht zu überschreiten, um sicher zu fahren. (Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen)
Insgesamt nutzten rund 70 Wohnmobile und Wohnwagen-Gespanne die Möglichkeit, womit die Aktion als Erfolg gewertet werden kann. Nach einer Auswertung entscheidet die Kantonspolizei St.Gallen über weitere Durchführungen in anderen Regionen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo SG