Wegen Meldungen über angebliches Ansprechen von Kindern herrscht aktuell im oberen Freiamt grosse Verunsicherung. Die Kantonspolizei hat keine Hinweise auf eine Straftat und mahnt zu Besonnenheit.
Vergangene Woche erzählte ein zehnjähriges Mädchen aus
Sins, zwei Männer hätten versucht, sie in ihren weissen
Lieferwagen zu locken.
Dessen Mutter verständigte
richtigerweise die Polizei, welche zusammen mit der
Schulleitung die Verständigung von Schülern und Eltern
koordinierte. Leider kursierten auf sozialen Medien rasch
Warnmeldungen, welche sich rasch und unkontrolliert
verbreiteten.
Dies hat nun dazu geführt, dass unter den
Schulkindern aus der ganzen Umgebung wilde Geschichten
zu diesen weissen Lieferwagen die Runde machen. Dies
führte prompt zu weiteren Meldungen bei der Polizei. Die
Verunsicherung bei den Eltern ist gross.
Die Polizei nimmt solche Meldungen immer ernst und setzt
alles daran, diesen auf den Grund zu gehen. Vorsorglich
zeigten Kantonspolizei und Regionalpolizei Muri parallel
dazu erhöhte Präsenz.
Die vorliegenden Erkenntnisse weisen darauf hin, dass
keine der kindlichen Beobachtungen einen ernsthaften
Hintergrund hat. Hinweise auf ein Delikt liegen der Polizei
nicht vor. Die Kantonspolizei bittet namentlich Eltern, ihre
Kinder zu sensibilisieren und Gerüchten Einhalt zu gebieten.


