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Oberrüti AG – Frontalkollision im Ausserortsbereich fordert Todesopfer

Kantonspolizei Aargau

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Oberrüti AG – Frontalkollision im Ausserortsbereich fordert Todesopfer
Unfallfahrzeug (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)

Ein Automobilist stiess am Freitag zwischen Sins und Oberrüti mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Der Lenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen eingeleitet. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden. Der Verkehr musste durch die Feuerwehr umgeleitet werden.

Gestern Freitag, 08. Mai 2020, 14.50 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale (KNZ) die Meldung über eine schwere Frontalkollision in Oberrüti ein. Rasch rückten Ambulanzbesatzung, Kantons- und Regionalpolizei sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort aus.
Die Unfallstelle befindet sich an der Hauptstrasse zwischen Sins und Oberrüti. Ein Toyota-Fahrer fuhr Richtung Oberüti, worauf er aus noch ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn kam und mit einem in Richtung Sins fahrenden Lastwagen zusammenstiess. Der Lenker des Toyota wurde im stark beschädigten Fahrzeug eingeklemmt. Er verstarb vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Die Identität konnte bislang nicht zweifelsfrei geklärt werden.
Der Lastwagenfahrer, ein 43-jähriger Schweizer, blieb äusserlich unverletzt. Er wurde nach der polizeilichen Befragung medizinisch betreut. Zur Durchführung der Tatbestandsaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Hauptstrasse zwischen Sins und Oberrüti gesperrt werden. Die Feuerwehr Dietwil-Oberrüti richtete eine Umleitung ein. Diese Massnahme dauerte bis zirka 21.20 Uhr.
Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat zur Klärung der Unfallursache eine Untersuchung eröffnet. Die Kantonspolizei zog zur Durchführung der Unfalltatbestandsaufnahme ihre Unfallgruppe bei. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Zeugenaufruf
Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Fahrverhalten des Toyota machen können, insbesondere ein Ersthelfer an der Unfallstelle, welcher Armeeangehöriger gewesen sein dürfte, werden gebeten, sich zu melden. (Mobile Polizei in Schafisheim, Tel. 062 886 88 88).

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