Am Donnerstag ist während eines Einsatzes wegen eines Verkehrsunfalls in Ostermundigen eine Polizistin von einem Hund gebissen worden. Dies, als die Einsatzkräfte einen Mann anhalten wollten, der die Polizeiarbeit rund um den Unfall zu stören versuchte. Weitere Ermittlungen zum Unfall sowie zu den Ereignissen rund um die Unfallaufnahme sind im Gang.
Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern sind am Donnerstag, 4. Juli 2019, kurz nach
Mittag an einen Verkehrsunfall an der Bahnhofstrasse in Ostermundigen ausgerückt.
Nach ersten Erkenntnissen war ein Fussgänger im Begriff, die Strasse im Bereich des
Fussgängerstreifens auf Höhe Einkaufszentrum zu überqueren, als er aus noch zu
klärenden Gründen von einem aus Richtung Bernstrasse herannahenden Auto erfasst
wurde.
Der Fussgänger wurde beim Unfall verletzt und musste schliesslich mit einer
Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die Bahnhofstrasse musste für rund
zweieinhalb Stunden gesperrt werden; eine Umleitung wurde durch die Feuerwehr
Ostermundigen signalisiert.
Im Zuge der Unfallaufnahme wurden die Einsatzkräfte von einem Passanten verbal
angegangen und bei ihrer Arbeit behindert. Die Polizistinnen und Polizisten
entschieden daraufhin die Personalien des Mannes aufzunehmen.
Dieser versuchte
aber, sich aktiv der Kontrolle zu widersetzen, bedrohte die Polizisten und musste
deshalb zu Boden geführt und ins Schliesszeug gelegt werden. In diesem Moment hielt
sich in der Nähe des Geschehens eine Frau mit zwei Hunden auf.
Eine Polizistin wurde
in der Folge von einem der Hunde gebissen und leicht verletzt. Sie musste sich in
Spitalpflege begeben.
Der Mann, welcher den Einsatz zu stören versucht hatte, konnte schliesslich
angehalten und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht werden.
Im
Rahmen des Einsatzes wurde im Bereich der Unfallstelle zudem eine Passantin
angehalten, welche ausgeschrieben war. Auch sie wurde auf eine Polizeiwache
gebracht.
Weitere Ermittlungen zum Unfall selber wie auch zu den Ereignissen rund um die
Unfallaufnahme sind im Gang.


