Eine 30-jährige Frau steht unter Verdacht, in Pontarlier (F), nahe der Schweizer Grenze, ihre drei neugeborenen Kinder umgebracht zu haben. Sie und ihr Lebenspartner wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.
Der 36-jährige Partner der mutmasslichen Kindsmörderin hatte die Polizei informiert, nachdem er auf dem Dachboden Säcke entdeckt hatte, die im Untergeschoss des Hauses einen penetranten Gestank verursachten. Er hatte sich nicht getraut, die Säcke zu öffnen, da er bereits vermutete, dass sich Babyleichen darin befinden könnten.
Als die Polizei am Tatort eintraf, waren die Säcke in den Keller gebracht worden. Wie vermutet, befanden sich die Leichen von drei Neugeborenen in den Säcken. Zwei davon waren Zwillinge, welche vor einigen Monaten getötet wurden. Der Tod des dritten Säuglings scheint länger zurück zu liegen.
Es ist wahrscheinlich, dass die Säuglinge bei der Geburt getötet wurden. Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Eltern haben bereits zwei Kinder im Alter von drei und sieben Jahren.
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