Am Montag 14. Januar 2019, wurden im Gebiet «Crosets» zwei Pisten-Patrouilleure von einer Lawine mitgerissen. Ein Mann kam dabei ums Leben.
Die beiden Patrouilleure begaben sich in das Skigebiet «Croset» und beabsichtigten
mit Schneesprengungen das Gebiet zu sichern. Gegen 11:25 Uhr brach bei «Col
des Portes du Soleil» auf einer Höhe von 1970 Meter eine Lawine aus und riss die
beiden Männer mit. Einer der beiden Personen gelang es, sich aus den
Schneemassen zu befreien. Gemeinsam mit weiteren Patrouilleuren konnte der
zweite Verschüttete unter einer 1.4 Meter tiefen Schneedecke geborgen werden. Die
Pisten-Patrouilleure waren mit Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS-Gerät)
ausgerüstet.
Die Lawine erstreckte sich über 275 Meter und war 156 Meter breit. Die Einsatzkräfte
der Air Glaciers und der Rettungsorganisation «Maison FXB du Sauvetage» konnten
vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Beim Opfer handelt es sich um einen 24-jährigen Schweizer mit Wohnsitz im
Unterwallis.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.


