Im Laderaum befanden sich mehrere Tonnen ungekühlter Lebensmittel. (Bildquelle: BAZG)
Am 9. und 10. März 2026 stellte das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit bei Pratteln mehrere Tonnen geschmuggelter Lebensmittel sicher. Die ungekühlt transportierte Ware wurde eingezogen, ein Strafverfahren wurden eingeleitet.
Am 9. März 2026 kontrollierte eine mobile Patrouille des BAZG auf der Autobahnraststätte Pratteln einen Lieferwagen mit Schweizer Kontrollschild.
Der Lenker, ein 35-jähriger Iraker, war zuvor aus Deutschland in die Schweiz eingereist. Im ungekühlten Laderaum des Fahrzeuges stiessen die Einsatzkräfte auf 1.5 Tonnen gefrorene Pommes frites, 75 Kilogramm verschiedener Poulet-Produkte, 100 Kilogramm Mayonnaise und 79 Kilogramm Ketchup.

Die Fahrzeuge waren zudem deutlich überladen unterwegs. (Bildquelle: BAZG)
Die bei der Einfuhr der Waren fälligen Abgaben waren nicht entrichtet worden. Beim Fahrzeug handelte es sich nicht um einen Kühltransporter, demzufolge wurden die lebensmittelrechtlichen Vorgaben missachtet. Zudem war der Lieferwagen überladen.
Einen Tag darauf stoppten Mitarbeitende des BAZG am selben Ort erneut einen Lieferwagen mit Schweizer Kontrollschild. Ein 29-jähriger Iraker lenkte das Fahrzeug, er war aus Deutschland in die Schweiz eingereist. Bei der Zollkontrolle trafen die Einsatzkräfte im Laderaum auf zwei Tonnen Pommes frites und 110 Kilogramm Poulet-Produkte sowie 80 Alufolienrollen und 2500 Transportboxen aus Styropor.

Gegen die Fahrer wurden Zollstrafverfahren eingeleitet. (Bildquelle: BAZG)
Wie bereits am Tag zuvor wurden bei der Einfuhr keine Abgaben entrichtet, die vorgeschriebene Kühlkette nicht eingehalten und das zulässige Höchstgewicht überschritten.
Das BAZG hat im Zusammenhang mit beiden Fällen ein Zollstrafverfahren eingeleitet, die Lebensmittel eingezogen und die Lenker aufgrund der überladenen Fahrzeuge verzeigt.
Quelle der Polizeinachricht: BAZG


