Bei einer Geschwindigkeitskontrolle zwischen Seengen und Egliswil erfasste die Kantonspolizei einen Automobilisten mit 174 km/h.
Auch waren weitere sechs viel zu schnell unterwegs und müssen mit dem
Führerausweisentzug rechnen. Mit ihrem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Sonntagnachmittag, 11. Oktober 2020, auf der Hauptstrasse zwischen Seengen und Egliswil eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80
km/h.
Kurz nach 14 Uhr gestern erfassten die Polizisten am Messgerät
einen Audi mit 174 km/h. Die Polizei stoppte den Wagen,
der von einem 33-jährigen Kosovaren gelenkt wurde. Da dieser mit der strafbaren Geschwindigkeitsüberschreitung von 89 km/h den sogenannten «Rasertatbestand» erfüllte, schaltete die Polizei sogleich die Staatsanwaltschaft ein.
Diese eröffnete gegen den 33-Jährigen eine Strafuntersuchung und beschlagnahmte den Wagen.
Überdies stellte sich heraus, dass der Betroffene mit
Führerausweisentzug belegt war. Ihren Ausweis ebenfalls auf der Stelle abgeben mussten drei Autofahrer, die mit 122, 124 und 127 km/h gemessen worden waren.
Nach der Verzeigung einstweilen
weiterfahren durften schliesslich drei Automobilisten, die mit
114 und 119 km/h unterwegs waren. Auch ihnen droht jedoch der Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt. Bei einem Wagen waren überdies die Reifen derart abgelaufen, dass die Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet war.
Bereits am vergangenen Freitagmittag hatte die Kantonspolizei auf der Rheintalstrasse bei Leibstadt eine gleiche Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Mit Geschwindigkeiten zwischen 114 und 134 km/h waren fünf Automobilisten viel zu schnell unterwegs gewesen. Dreien von ihnen nahm die Kantonspolizei Aargau den Führerausweis auf der Stelle ab.

