Der Rastplatz Glooten auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz ist nach rund zwölf Jahren wieder geöffnet. Er diente während der Bauarbeiten an den Tunnels und der Sanierung der Strecke am Brienzersee als Installationsplatz und wurde nun modernisiert – unter anderem mit neuen sanitären Anlagen und Schnellladestationen.
In den letzten zwölf Jahren hat das Bundesamt für Strassen
ASTRA im Rahmen des Programms «Tunnelsicherheit Berner Oberland» unzählige Massnahmen umgesetzt, um so der Region auch in Zukunft eine sichere und zuverlässige Nationalstrasse zur Verfügung stellen zu können.
Unter anderem wurden alle einröhrigen Tunnels der A6 und der
A8 mit Rettungsstollen ausgerüstet, die bei einem Brand als Fluchtmöglichkeit dienen. Zudem wurde die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung auf den neuesten Stand gebracht.
Der sanierte Rastplatz verfügt über neue sanitäre Anlagen und Schnellladestationen für Elektroautos (Bildquelle: ASTRA)
Ein Schwerpunkt lag auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz. Die drei Tunnels wurden ab 2014 mit Rettungsstollen ausgestattet und im Rahmen der Gesamtsanierung zusammen mit der offenen Strecke von 2021 bis 2025 umfassend saniert.
Wiedereröffnung Rastplatz Glooten Für all diese Arbeiten wurde der Rastplatz Glooten, der sich auf dieser Strecke östlich von Iseltwald befindet, als Installationsplatz genutzt. Die Unternehmungen hatten in Baucontainern ihre Büros und der Rastplatz diente als Lagerungs- und Umschlagplatz.
Er war deshalb seit Ende September 2013 für den Verkehr
gesperrt. Nach Abschluss der Gesamtsanierung wurde der Installationsplatz zurückgebaut und der Rastplatz selbst noch leicht saniert. Unter anderem wurden die sanitären Anlagen erneuert und pro Seite vier neue Schnellladestationen errichtet.
Der Rastplatz Glooten zwischen Interlaken-Ost und Brienz stand während Bauarbeiten jahrelang als Installationsplatz zur Verfügung (Bildquelle: ASTRA)
Der Rastplatz ist aufgrund seiner Lage nicht ans Kanalisationsnetz angeschlossen. Das Abwasser wird deshalb in einem Tank gesammelt, der dann regelmässig geleert werden muss. Wie sich herausstellte, floss aus zuerst unbekannter Quelle Wasser in den Tank.
Dadurch wurde dieser schneller gefüllt und es bestand die Gefahr des Überlaufens bei Benutzung der sanitären Anlagen. Aus diesem Grund hat sich die ur- sprünglich für Ende 2025 geplante Wiedereröffnung verzögert.
Die Probleme konnten mittlerweile behoben werden und der Rastplatz steht seit heute Morgen dem Verkehr wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Quelle der Nachricht: ASTRA