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Raum St. Gallen: Betrügerinnen ermittelt

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Im Sommer und Herbst 2014 wurden der Kantonspolizei vermehrt Betrügereien im Raum St. Gallen gemeldet. Zwei Frauen gaukelten den Geschädigten jeweils vor, sie seien bestohlen worden oder benötigten aufgrund einer anderen Notlage dringend Geld. Ermittlungen führten dann zur Verhaftung einer...

Im Sommer und Herbst 2014 wurden der Kantonspolizei vermehrt Betrügereien im Raum St. Gallen gemeldet. Zwei Frauen gaukelten den Geschädigten jeweils vor, sie seien bestohlen worden oder benötigten aufgrund einer anderen Notlage dringend Geld. Ermittlungen führten dann zur Verhaftung einer 30-jährigen und einer 24-jährigen Schweizerin. Es konnten 45 Tatbestände geklärt werden. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 9'000 Franken.

Zeitgleich betrogen die beiden Schweizerinnen Passanten, indem sie diesen eine erfundene Notlage schilderten. Die 30-Jährige gab jeweils an, dass sie sich aus der Wohnung ausgeschlossen habe und Geld für den Schlüsseldienst benötige oder sie kein Geld für eine dringende Zahnbehandlung habe. Die 24-Jährige hingegen erklärte den Geschädigten jeweils, sie sei bestohlen worden und benötige nun Geld für ein Zugbillet. Passanten händigten den Frauen jeweils zwischen 10 und 200 Franken aus. Beide Täterinnen stellten eine Rückzahlung in Aussicht und händigten den gutgläubigen Bürgern ihre richtigen Personalien aus.

Die Rückzahlung des Geldbetrags blieb aber immer aus. Auf einen Medienbericht, den die Kantonspolizei St. Gallen kurz darauf verfasste, gingen einige Hinweise ein. Folglich konnten die beiden Täterinnen ermittelt werden.

Nebst den 45 Betrügereien konnten der 24-Jährigen mehrfache Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie beiden Frauen einige Diebstähle nachgewiesen werden. Beide müssen sich vor der Staatsanwaltschaft, Untersuchungsamt St. Gallen, verantworten.

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