Am heutigen Mittwoch wurde auf dänischer Seite per Telefon eine mögliche Bombendetonation auf einem Fährschiff angedroht. Ein konkretes Schiff wurde von dem Anrufer nicht genannt.
Seitens der betroffenen Reederei wurden gegen 12.00 Uhr die Fahrten gestoppt. Im Seehafen Rostock legte zu diesem Zeitpunkt die Hybridfähre "Copenhagen" an. Die Fähre wurde im Anschluss zügig entladen und alle Passagiere konnten das Schiff sicher verlassen.
Die Rostocker Polizei begann sofort gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei sowie der Bundespolizeiinspektion Rostock die Absuche des Fährschiffes logistisch zu planen und umzusetzen. Dazu wurden auch neun Sprengstoffhunde der Landespolizei M-V eingesetzt.
Entwarnung
Gegen 18.00 Uhr konnte dann Entwarnung gegeben werden. Die Polizeikräfte hatten bei den Suchmassnahmen keine verdächtigen Gegenstände an Bord der Fähre gefunden und die polizeilichen Massnahmen wurden vorerst beendet.
In diesem Zusammenhang stand die Rostocker Polizei im ständigen Austausch mit der Landespolizei in Schleswig-Holstein, die ebenfalls parallel abgestimmte Massnahmen durchführte bzw.derzeit noch durchführt.
Artikelfoto: Oliver Laskowsky (CC BY-NC 2.0) - (Symbolbild)
