Mit 107 km/h raste ein 20-Jähriger innerorts durch Rothrist AG. Zudem setzte er sich trotz Billett-Entzug wieder hinters Steuer. Am Donnerstag wurde der junge Mann verurteilt.
Am Donnerstag musste sich ein junger Italiener vor dem Bezirksgericht Zofingen verantworten. Grund dafür war eine Raserfahrt im Dezember 2015. Damals bretterte der 20-Jährige innerorts mit 107 km/h durch Rothrist. Ausserdem fuhr er trotz Führerausweisentzug weiter Auto.
Obwohl ihm die Polizei damals Billett und Auto wegnahm, fuhr er laut "Blick" zwei Tage später auf dem Firmenareal seines Arbeitgebers umher. Er wurde festgenommen.
Selbstmitleid statt Einsicht
Vor Gericht gab der Automechaniker die Raserei mit seinem Alfa Romeo offen zu und zeigt Reue. Doch der Raser versinkt im Selbstmitleid und sagte, die Geschichte habe ihn Geld gekostet und Streit mit seinen Eltern verursacht. Zudem habe er beinahe seinen Job verloren. Wie gefährlich er handelte, sah der Mann zunächst nicht ein.
Das Gericht verurteilte ihn zu 20 Monaten bedingt. Zudem wurde er zu einer Busse von 3'600 Franken verdonnert. Die Strafe ist mit einer Bewährungszeit von vier Jahren verbunden.
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