Rückruf – Listerien in vier Minibrie-Sorten bei Coop und Migros
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) warnt vor vier Minibrie-Sorten der Eberle Spezialitäten AG. Betroffen sind Minibrie Marroni von Coop sowie die Sorten Knoblauch, Steinpilz und Chili von Migros Ostschweiz.
In Minibrie Marroni, Knoblauch, Steinpilz und Chili von Eberle Spezialitäten AG, verkauft bei Coop und Migros Ostschweiz, wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren. Eberle Spezialitäten AG hat die Produkte umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Welche Gefahr geht von den betroffenen Produkten aus?
Eine Infektion mit dem Bakterium Listeria monocytogenes verläuft bei Personen mit intaktem Immunsystem meist mild oder sogar ohne Symptome. Bei Neugeborenen, Kleinkindern, älteren Personen, schwangeren Frauen und immungeschwächten Personen kann sich eine Reihe schwerer Symptome mit teilweise tödlichem Ausgang entwickeln.
Bei schwangeren Frauen kann die Infektion zu einer Fehlgeburt führen oder das Kind kann mit einer Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung geboren werden.
Welche Produkte sind betroffen?
Minibrie Marroni- Verbrauchsdatum: 25.11.26
- Charge Nr. 146434
- Verkaufsstelle: Coop
- Verbrauchsdatum: 21.11.2026
- Charge Nr. 146655
- Verkaufsstelle: Migros Ostschweiz
- Verbrauchsdatum: 21.11.2026
- Charge Nr. 146817 + 146662
- Verkaufsstelle: Migros Ostschweiz
- Verbrauchsdatum: 21.11.2026
- Charge Nr. 146656
- Verkaufsstelle: Migros Ostschweiz
Was sollen betroffene Konsumentinnen und Konsumenten tun?
Das BLV empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren. Konsumentinnen und Konsumenten, die die Produkte verzehrt haben, wird empfohlen, bei Unsicherheiten einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren.
Zuständige Marktaufsichtsbehörde
Bei Fragen können Journalistinnen und Journalisten sich an die Medienstelle des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) wenden.
Quelle der Polizeinachricht: Eberle Spezialitäten AG