Zwei Lebensmittel werden wegen eines erhöhten Gehalts an Glycidylfettsäureestern zurückgerufen. Betroffen sind Cassava Chips von Samai und Biscuits von Parle G. Die Produkte sollen nicht konsumiert werden.
Öffentliche Warnung: Parle-G-Biscuits wegen erhöhtem Gehalt an Glycidylfettsäureestern
Die Aggarwal AG warnt vor dem Verzehr bestimmter Biscuits der Marke Parle G. Bei einer Untersuchung wurde ein zu hoher Gehalt an Glycidylfettsäureestern, berechnet als Glycidol, festgestellt. Das betroffene Produkt wurde an verschiedene Detailhändler und Spezialitätenläden in der Schweiz geliefert.
- Produkt: Biscuits Parle G, 799 g
- Marke: Parle G
- Artikelnummer: AAA001
- Chargennummer: TF AEF/35512
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 17.12.2026
- Verkauf: diverse Detailhändler und Spezialitätenläden in der Schweiz
Verbraucherinnen und Verbraucher werden aufgefordert, die betroffenen Biscuits nicht zu konsumieren. Händler sollen noch vorhandene Ware umgehend aus dem Verkauf nehmen.
Öffentliche Warnung: Samai Cassava Chips wegen erhöhtem Glycidol-Gehalt
Die Aggarwal AG warnt vor dem Verzehr bestimmter Cassava Chips der Marke Samai. Bei einer Untersuchung wurde ein zu hoher Gehalt an Glycidylfettsäureestern, berechnet als Glycidol, festgestellt. Das betroffene Produkt wurde an verschiedene Detailhändler und Spezialitätenläden in der Schweiz geliefert.
Betroffenes Produkt:
- Produkt: Cassava Chips, 57 g
- Marke: Samai
- Artikelnummer: S206
- Chargennummer: 035118 / YSSM 1557
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 04.02.2027
- Verkauf: diverse Detailhändler und Spezialitätenläden in der Schweiz
Verbraucherinnen und Verbraucher werden aufgefordert, die betroffenen Chips nicht zu konsumieren. Händler sollen noch vorhandene Packungen umgehend aus dem Verkauf nehmen.
Glycidylfettsäureester können unter anderem bei der Verarbeitung beziehungsweise starken Erhitzung pflanzlicher Öle entstehen. Während der Verdauung können sie im Körper zu Glycidol umgewandelt werden. Glycidol gilt als genotoxisch und krebserzeugend. Eine erhöhte beziehungsweise längerfristige Aufnahme kann daher ein gesundheitliches Risiko darstellen.

