(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)
Am 24. und 25. April 2026 registrierte die Polizei auf der Route de Lutry in Savigny zwei massive Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Fahrer wurden als Raser angezeigt.
Am 24. April 2026 wurde auf der Route de Lutry in Savigny ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 126 km/h gemessen – nach Abzug der Toleranz. Am darauffolgenden Tag wurde auf derselben Strecke ein weiteres Fahrzeug mit 101 km/h kontrolliert. Beide Fahrer wurden bei erlaubten 50 km/h als sogenannte „Raser“ angezeigt. Die Waadtländer Polizeikorps erinnern daran, dass Raserdelikte streng bestraft werden und überhöhte Geschwindigkeit zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle gehört.
Die Geschwindigkeitsmessungen wurden von der Police Est Lausannois (PEL) mit einem semistationären Laserradar durchgeführt.
Im ersten Fall fuhr am Freitag, 24. April 2026, um 04.38 Uhr ein 20-jähriger Schweizer aus dem Kanton Zug mit 126 km/h durch den betroffenen Abschnitt.
Im zweiten Fall wurde am Samstag, 25. April 2026, um 23.29 Uhr ein 22-jähriger Schweizer aus der Region mit 101 km/h gemessen.
Da die Geschwindigkeitsüberschreitungen von 76 km/h beziehungsweise 51 km/h als Raserdelikt gelten, wurden beide Fahrer identifiziert, in Anwesenheit eines Anwalts einvernommen und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eröffnet.
Die Polizei erinnert daran, dass unangepasste Geschwindigkeit jedes Jahr schwere und vermeidbare Unfälle verursacht. Ein Raserdelikt kann mit einer Freiheitsstrafe von einem bis vier Jahren, einem Führerausweisentzug von mindestens zwei Jahren sowie der möglichen Einziehung des Fahrzeugs bestraft werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VD


