Ein 28-jähriger wollte bei der Stadtpolizei Schlieren ZH eine Busse für falsches Parken mit Münzgeld bezahlen, welches abgelehnt wurde.
Mit 40 Franken in Münzen ging ein 28-jähriger an den Schalter der Stadtpolizei Schlieren, um dort seine Parkbusse zu bezahlen. Er dachte, er könne dort die Fünf- und Zwanzigräppler, die sich in seinem Sparschwein angesammelt hatten, loswerden. Der Beamte am Schalter erklärte ihm jedoch, dass er nur mit Banknoten bezahlen könne.
Der 28-järige Parksünder fühlt sich schikaniert. Niemand habe ihn drüber informiert, dass er nicht mit Münzgeld bezahlen kann. Wobei sich hier jedoch die Frage stellt, wer hier wen schikanieren wollte... "Die Beamten haben immer das Recht, Münzzahlungen abzulehnen, wenn die Zahlungsart offensichtlich als Schikane gemeint ist", sagt Astrid Romer, Sprecherin der Stadt Schlieren gegenüber "20minuten".
Nur weil sich ein Parksünder über seine Busse ärgert, hat er noch lange nicht das Recht, diese mit Bergen von Kleingeld zu bezahlen. Am liebsten ist es den Beamten, wenn Bussen via Einzahlungsschein bezahlt werden.
Artikelfoto: 422737 (CC0 Public Domain) - (Symbolbild)
