Der Pannenstreifen darf bei Stau als Ausfahrt genutzt werden. (Bildquelle: ASTRA)
Seit Dienstag, 26. Mai 2026, ist auf der A6 bei Schönbühl die verlängerte Ausfahrtsspur auf dem Pannenstreifen in Betrieb. Damit sollen Staus und gefährliche Situationen reduziert werden.
Der Bereich rund um die Verzweigung und den Anschluss Schönbühl der A6 ist insbesondere in den Morgenspitzen oft überlastet. Dadurch kommt es bei der Ausfahrt aus Fahrtrichtung Biel zu längeren Rückstaus, wobei sich die ausfahrenden Fahrzeuge auf der Normalspur stauen.
Das ASTRA hat deshalb den Pannenstreifen auf einer Länge von knapp einem Kilometer als verlängerte Ausfahrtsspur umgerüstet. Nach knapp zweimonatiger Bauzeit ist die verlängerte Ausfahrtsspur seit gestern in Betrieb.
Grundsätze zum Befahren des Pannenstreifens
Ab sofort darf bei Stau der Pannenstreifen vom ausfahrenden Verkehr befahren werden. Dabei gilt es, einige Grundsätze zu beachten:
- Der Pannenstreifen darf nur bei Stau als verlängerte Ausfahrtsspur befahren werden.
- Sobald sich Fahrzeuge auf dem Pannenstreifen aufkolonnieren, soll man sich hinten anstellen. Vorbeifahren und bei der Ausfahrt reindrängeln kann zu sehr gefährlichen Situationen führen.
- Der Pannenstreifen ist für den ausfahrenden Verkehr reserviert. Rechtsüberholen, also vom Pannenstreifen zurück auf die Normalspur fahren, ist strengstens verboten.
- Der Pannenstreifen behält seine ursprüngliche Funktion als Nothaltestelle für Pannenfahrzeuge bei. Steht ein Pannenfahrzeug auf dem Pannenstreifen, soll dieser nicht benutzt werden.
Nur wenn alle Verkehrsteilnehmende sich an diese Grundsätze halten, kann die Verlängerung der Ausfahrtsspur seine volle Wirkung entfalten. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss aus.
Quelle der Nachricht: ASTRA


