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Schulbus entführt und angezündet

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Schulbus entführt und angezündet
(Bildquelle: Facebook)

Ein Mann aus Senegal hat in Mailand einen Schulbus entführt und angezündet. Der 47-jährige Täter wurde verhaftet.

Wie "La Repubblica" berichtet, hat ein Senegalese in Mailand einen Schulbus entführt und in Brand gesetzt. Damit wollte der 47-Jährige gegen die italienische Einwanderungspolitik protestieren. Er selbst besitzt seit 17 Jahren den italienischen Pass. Als er den Bus anzündete, rief er: "Ich möchte es beenden, das Sterben im Mittelmeer muss aufhören." Der Mailänder Staatsanwalt Francesco Greco schliesst einen terroristischen Hintergrund nicht aus.
Den alarmierten Polizisten gelang es, den Bus in San Donato Milanese anzuhalten und die 51 Schüler sowie drei Erwachsene zu befreien. Zwölf Kinder und zwei Erwachsene wurden mit Atemproblemen ins Spital eingeliefert. Der Täter wurde festgenommen. Da er Verbrennungen an den Händen erlitt, musste er sich medizinisch behandeln lassen.
Gemäss ersten Ermittlungen arbeitete der Mann seit 15 Jahren als Busfahrer. Er soll die Schüler im Bus mit einem Messer bedroht haben. In der Vergangenheit musste sich der 47-Jährige bereits wegen Alkohol am Steuer und sexuellem Übergriff auf ein Kind verantworten. Gegen ihn wird nun wegen Entführung von Minderjährigen und Brandstiftung ermittelt.

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