Der Schweizer Joshua K. ist am Sonntagabend in der deutschen Stadt Oberhausen niedergstochen und schwerverletzt worden. Vor der Tat stritt er sich noch mit einem Asylbewerber angeblich um einen Muezzin Ruf.
Vor einer Dönerbude kam es am Sonntagabend zu einer Messerstecherei. Dabei wurde ein 27-jähriger Schweizer und ein 43-Jähriger von einem 19-jährigen afghanischen Asylbewerber niedergestochen. Wie die "Bild" berichtet, soll der Schweizer zwischenzeitlich auch in Lebensgefahr geschwebt haben.
Grund für den Ausraster des 19-Jährigen soll ein Streit gewesen sein. Angeblich hat sich Joshua K. beim 19-jährigen Husain B. wegen eines Muezzin-Rufes, der über dessen Handy ausgespielt wurde, beschwert haben. Daraufhin habe der Afghane auf den Schweizer und einen anderen Gast eingestochen.
Der Mann drehte völlig durch und wollte danach auch in die Imbissbude eintreten. Glücklicherweise schlossen die Angestellten sofort die Glastüre zu. Laut Aussage der Polizei soll der Verdächtige "Allahu akbar" geschrien haben.
Gegen den jungen Asylbewerber wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt. Vor der Tat soll er in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Gemäss Staatsanwalt Garip Günes-Böhm zur "Bild", gebe es keine politisch motivierte Tat.

