Sturmtief Bennet verlagerte sich über die Nordsee und Dänemark hinweg in Richtung Ostsee.
In seinem
Schlepptau hatte es auch eine Kaltfront, welche uns gestern zwischen den Morgenstunden und dem Nachmittag von
West nach Ost überquerte. Auf der Rückseite dieser Front gelangte nun noch ein Schub labil geschichteter
Höhenkaltluft zur Alpennordseite. Ein turbulenter und stürmischer Tag neigte sich so langsam seinem Ende
entgegen, im Laufe der Nacht liess der Wind merklich nach.
Den ganzen gestrigen Tag über hielt uns Sturmtief Bennet in Atem, leider waren auch etliche Schäden zu verzeichnen. Die stärkste Böe
des Tages wurde auf dem Jungfraujoch mit 151 km/h registriert. Wesentlich beeindruckender und vor allem auch
gefährlicher waren die 130 km/h, welche in Egolzwil verzeichnet wurden. Auch an etlichen anderen Flachland und
Talstationen wurden Windspitzen von über 100 km/h gemessen.
Oberriet im Rheintal schaffte es erst vor beim
Durchzug einer aktiven Schauerlinie noch auf die vorderen Plätze der Hiltliste. Das zeigte, der Abend selber war durchaus noch
heikel. Vor allem in der Nähe kräftiger Schauer waren lokale Sturmböen möglich. Im Laufe der kommenden Nacht kam
es dann aber zu einer allmählichen Beruhigung, der Wind flaute ab.

