Ein in der Schweiz recht neues Phänomen ist das sogenannte «Spoofing». To spoof heisst zu deutsch «jemanden reinlegen». Und genau dies versuchen Betrüger, indem sie sich am Telefon als Polizisten ausgeben. Besonders dreist: Mit technischen Mitteln können sie ihre Rufnummer so manipulieren, dass auf dem Telefon zum Beispiel der Polizeinotruf 117 angezeigt wird.
Mit abenteuerlichen Geschichten versuchen die falschen Polizisten die Betroffenen davon zu überzeugen, dass ihr Vermögen nicht mehr sicher sei. Sie drängen dann darauf, der vermeintlichen Polizei möglichst das ganze Geld in Verwahrung zu geben. Fällt das Opfer auf den Schwindel herein, schicken die Täter einen «Kriminalpolizisten» vorbei, der dann das Geld abholt. Die Betrugsmasche gleicht dem Enkeltrick und ist der Polizei in Deutschland seit Jahren bekannt.
- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand – und sei es angeblich die Polizei – am Telefon dazu bringen will, Geld oder Wertsachen an jemanden zu übergeben.
- Geben Sie am Telefon niemals Bankdaten oder andere sensiblen Informationen preis.
- Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt, indem Sie die Nummer 117 wählen und nach dem anrufenden Polizisten fragen.


