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St. Gallen: Ermittlungen gegen Serieneinbrecher abgeschlossen

Kantonspolizei St. Gallen

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Die Kantonspolizei St. Gallen hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen 31-jährigen Schweizer abgeschlossen. Der Mann steht in Verdacht, in den Jahren 2014 und 2015 an über 30 Einbrüchen oder Einbruchsversuchen im Kanton St. Gallen und Kanton Graubünden beteiligt gewesen zu sein. Dabei dürften er...

Der 31-jährige Mann wurde Ende Oktober 2015 in der Stadt St. Gallen festgenommen. Das zuständigen Zwangsmassnahmengerichts versetzte ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft St. Gallen in Untersuchungshaft. Vier Monate zuvor, war er aus der Strafanstalt Saxerriet geflohen, wo er sich wegen diverser Delikte im vorzeitigen Strafvollzug befand. Er stand damals im Verdacht, in den Sommer- und Wintermonaten des Jahres 2014 an über 20 Einbrüchen oder Einbruchsversuchen im Kanton St. Gallen und im Kanton Graubünden beteiligt gewesen zu sein.

Die Kantonspolizei St. Gallen ermittelte im Auftrag der Staatsanwaltschaft St. Gallen wegen des Verdachts des bandenmässigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen Hausfriedensbruchs und wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Zusätzlich hatte der Beschuldigte mutmasslich mehrfach gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen, indem er Autos mit gestohlenen Kontrollschildern, ohne gültigen Führerausweis und teilweise unter Drogeneinfluss lenkte. In zwei Fällen hatte der Mann ausserdem sein Auto betankt, war dann aber, ohne für das Benzin zu bezahlen, geflüchtet.

Auch auf der Flucht diebisch unterwegs

Auch während seiner knapp viermonatigen Flucht im Jahr 2015 blieb der 31-Jährige seinem Motto treu. Er verübte erneut diverse Einbrüche und Diebstähle, er fuhr Autos mit gestohlenen Kontrollschildern, ohne Führerausweis und unter dem Einfluss von Drogen. Alleine während dieser vier Monate war er an weiteren acht Einbruchdiebstählen oder versuchten Einbrüchen beteiligt. Daneben soll er während diese Zeit mit mehreren hundert Gramm Betäubungsmittel gehandelt haben.

Wie bereits im Jahr 2014 verübte der 31-jährige Schweizer den grössten Teil seiner Einbrüche in der Region Rorschach-Goldach und in der Stadt St. Gallen. Er bevorzugte für seine Einbruchstouren vorwiegend Gastronomie-Betriebe.

Das gestohlene Bargeld und die entwendeten Waren dürften einen Wert von rund 30'000 Franken gehabt haben. Der angerichtete Sachschaden wird über 45'000 Franken geschätzt. Weitere Strafverfahren, welche ausserhalb des Kantons
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gegen den Beschuldigten pendent waren, hat die Staatsanwaltschaft St. Gallen im Verlauf der Untersuchung übernommen. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen wird Anklage erheben.

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