Am Sonntagmorgen ist in einer Zelle des Regionalgefängnisses Bern ein Mann leblos aufgefunden worden. Die Ursache und die Umstände des Todes werden untersucht. Im Vordergrund der Ermittlungen steht ein Suizid.
Am Sonntag, 12. August 2018, kurz vor 0835 Uhr,
wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in
einer Zelle des Regionalgefängnisses in Bern ein
Insasse leblos aufgefunden worden sei. Trotz
sofortiger Reanimationsmassnahmen der
Gefängnismitarbeitenden und eines umgehend
ausgerückten Ambulanzteams konnte nur noch der
Tod des Mannes festgestellt werden. Beim
Verstorbenen handelt es sich um einen 40-jährigen
bulgarischen Staatsangehörigen.
Der Mann war vergangene Woche in
Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Basel-Stadt
durch die Kantonspolizei Luzern angehalten und in
der Folge im Kanton Bern in Untersuchungshaft
genommen worden. Er wird verdächtigt, im
Zusammenhang mit verschiedenen
Entreissdiebstählen und Raubdelikten im Kanton
Bern – so etwa auch dem Fall vom 14. Mai 2018 in
Bern (s. Zeugenaufruf vom 15. Mai 2018) – wie auch
in den Kantonen Luzern und Basel-Stadt zu stehen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum
Todesfall aufgenommen. Insbesondere wird die
genaue Todesursache durch das Institut für
Rechtsmedizin der Universität Bern untersucht.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand steht ein Suizid im
Vordergrund. Hinweise auf Dritteinwirkung liegen
nicht vor.


