Wegen eines instabilen Gerüstteils mussten am Donnerstagnachmittag in der Berner Altstadt die Kramgasse und die Kreuzgasse aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Das Teil konnte gesichert und kontrolliert entfernt werden. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, 8. November 2018, um zirka 1245 Uhr, ging bei der Kantonspolizei
die Meldung ein, dass beim Rückbau eines Baugerüstes an der Kramgasse in Bern
ein Teil der Wetterschutzdachkonstruktion instabil geworden sei. Gemäss den
bisherigen Erkenntnissen hatte beim Anheben des Gerüstteils der Boden unter dem Seite Rathausplatz positionierten Kran nachgegeben, worauf sich die Last am Kran verschob. Das Gerüstteil musste folglich aus Sicherheitsgründen im Dachbereich
abgestellt werden.
Da ein Herunterfallen Teils nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden in der Folge
der Bereich Kramgasse/Gerechtigkeitsgasse sowie die Kreuzgasse für jeglichen
Verkehr gesperrt. Die anwesenden Personen der angrenzenden Liegenschaften
wurden innerhalb der Gebäude in Sicherheit gebracht.
Nach Beizug von Spezialisten konnte das instabile Gerüstteil durch die
Berufsfeuerwehr Bern gesichert und schliesslich mit dem in die Kramgasse verlegten
Baukran kontrolliert entfernt werden. Gemäss aktuellem Kenntnisstand besteht keine
Einsturzgefahr. Verletzt wurde niemand.
Während der Arbeiten vor Ort kam es zu Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs;
die Linie 12 von Bernmobil musste lokal zwischen Zytglogge und Nydegg umgeleitet
werden. Für die weiteren Rückbauarbeiten waren die Kramgasse und
Gerechtigkeitsgasse für den motorisierten Verkehr während mehrerer Stunden gesperrt werden.


