Am Mittwoch um 07:18 Uhr wurde die Feuerwehr Stadt Luzern wegen eines Blitzeinschlag ins Dach des Wohnhauses an der Luzernerstrasse 50 in Luzern alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren im Dach bereits Flammen zu sehen.
Um 07:18 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr, die Einsatzkompanie II und die Stabskompanie der
Feuerwehr Stadt Luzern wegen einem Blitzeinschlag ins Dach an der Luzernerstrasse 50 in Luzern
alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort eintrafen, waren im
Dachstock bereits Flammen zu erkennen. Es wurden 10 Bewohner evakuiert und von der Feuerwehr
betreut. Personen kamen keine zu Schaden. Der Brand konnte auf den Dachstock begrenzt und somit
eine Ausbreitung auf die Wohnungen verhindert werden. Dank dosiertem Wassereinsatz und
Schutzmassnahmen entstand auch kein Wasserschaden. Die Luzernerstasse musste während dem
Einsatz komplett gesperrt werden. Zur Unterstützung wurden zudem Teile der Feuerwehr Emmen
aufgeboten.
10 Minuten nach der Alarmierung erfolgte eine weitere Meldung, dass an der Felsbergstrasse 20 nach
einem Blitzschlag ein Baum auf ein Haus gestürzt und Brandgeruch wahrnehmbar sei. Aufgrund dieser
Meldung und wegen des erfahrungsgemäss verminderten Einrückbestandes in der Ferienzeit wurde
Grossalarm für die ganze Feuerwehr ausgelöst. Der Mammut-Baum wurde durch den Blitz zersplittert
und Äste beschädigten das Dach eines Wohnhauses. Die Splitterteile waren in einem Umkreis von zirka
100 Metern verteilt. Eine Person wurde verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Die
Feuerwehr sperrte den Bereich ab, für die Folgemassnahmen wurden der Forstwart und Mitarbeiter von
ewl aufgeboten. Ein Brand entstand glücklicherweise nicht.
Insgesamt standen 100 Personen der Feuerwehr Stadt Luzern, der Feuerwehr Emmen, vom
Rettungsdienst, dem Feuerwehrinspektorat sowie der Luzerner Polizei im Einsatz.


