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Sturmschäden in Zürich – Aufräumarbeiten dauern an

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein großer heruntergefallener Ast blockiert einen Gehweg, das Gebiet ist mit Absperrband abgesichert.
Aufräumarbeiten in Zürich: Ein heruntergefallener Ast blockiert einen Gehweg (Bildquelle: Stadt Zürich)

Auch Tage nach dem Sturm vom 19. Juni 2026 sind die Aufräumarbeiten in Zürich noch im Gang. Besonders rund um das Arboretum bestehen weiterhin Sperrungen, da beschädigte Bäume und lose Äste eine Gefahr darstellen.

Der Sturm vom vergangenen Freitag hat Teile der Stadt Zürich hart getroffen. Zahlreiche Bäume sind umgestürzt oder durch abgebrochene Äste beschädigt worden. Seit Freitagabend stehen Einsatzkräfte sowie spezialisierte Unternehmen im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu entfernen und Gefahrenstellen zu sichern.
Die Aufräumarbeiten dauern weiterhin an. Wie viele Bäume genau betroffen sind, wird derzeit noch ermittelt. Die Bevölkerung wird gebeten, abgesperrte Gebiete wegen Räumungs- und Sicherungsarbeiten nicht zu betreten. Grössere Absperrungen bestehen insbesondere beim Arboretum, wo der Baumbestand stark beschädigt wurde.
Eine Luftaufnahme zeigt einen grünen Park am Ufer eines Sees, umgeben von Gebäuden und vielen geparkten Booten im Wasser.
Der Sturm hat auch den Park am See in Zürich getroffen, wo Aufräumarbeiten nach umgestürzten Bäumen im Gange sind. (Bildquelle: Stadt Zürich)

Äste in Baumkronen könnten herabfallen

In Baumkronen hängen teilweise noch ausgerissene oder angebrochene Äste, die unvermittelt herabfallen könnten. Baumkontroll-Teams von Grün Stadt Zürich überprüfen derzeit die Bäume im betroffenen Gebiet auf ihre Stand- und Bruchsicherheit. Die Untersuchungen werden zeigen, welche Bäume erhalten werden können und wo zusätzliche Sicherheitsmassnahmen notwendig sind. Es ist möglich, dass einzelne Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen.
Die Arbeiten gestalten sich teilweise anspruchsvoll. Aus logistischen Gründen kommen gegebenenfalls auch Helikopter zum Einsatz, um beschädigte Bäume und Astmaterial abzutransportieren.
Im Unterschied zu früheren Sturmereignissen, wie Sturm «Bernd» im Juli 2021, beschränkt sich das Schadensgebiet auf einen vergleichsweise kleinen Perimeter innerhalb des Stadtgebiets. Besonders betroffen sind Standorte rund um den Zürichsee, vor allem im Bereich des Arboretums. Die Bäume tragen zurzeit ihr volles Laubkleid. Dadurch waren die Kronen den starken Windböen besonders stark ausgesetzt. In der Folge wurden Bäume entwurzelt und Äste aus den Kronen gerissen.
Quelle der Nachricht: Stadt Zürich

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