Die junge Mutter, die ihr Neugeborenes in einem Mülleimer entsorgt hat, muss ins Gefängnis. Das hat ein Gericht heute entschieden.
Für den Tod ihres kleinen Säuglings muss eine Eritreerin drei Jahre in Haft. Die 23-Jährige hatte ihr Neugeborenes in einem Abfallkorb einer Bushaltestelle in Sülfeld im Kreis Segeberg entsorgt.
Am Mittwoch sprach das Kieler Landgericht die junge Frau wegen Totschlags durch Unterlassen schuldig.
Im Vorfeld der Verhandlung forderte der Staatsanwaltschaft gar auf fünf Jahre Freiheitsstrafe. Die Verteidigerin hatte auf Freispruch plädiert.
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