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Suff-Fahrt auf der A1 bei Birrhard endet mit Unglück

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Suff-Fahrt auf der A1 bei Birrhard endet mit Unglück

Alkoholisiert verursachte eine Automobilistin heute Nacht auf der A1 einen Selbstunfall. Dieser zog einen Folge-Unfall nach sich. Verletzt wurde niemand.

In einem Opel Insignia war die Frau in der Nacht auf Donnerstag auf der A1 in Richtung Bern unterwegs. Um ein Uhr verlor sie auf Höhe von Birrhard die Herrschaft über das Auto. Als Folge davon prallte sie schleudernd gegen die Leitplanken. Der nachfolgende Lenker eines Peugeot 208 überfuhr die Trümmerteile und geriet dadurch ebenfalls ins Schleudern. Beide Autos kamen auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Eine Ambulanz brachte die beiden Automobilisten vorsorglich zur Untersuchung ins Spital. Dort zeigte sich, dass beide unverletzt waren. An beiden Autos sowie an den Leitplanken entstand beträchtlicher Sachschaden.

1,5 Promille... und trotzdem gefahren

Die Kantonspolizei Aargau stellte fest, dass die Lenkerin des Opels stark alkoholisiert war. So ergab der Atemlufttest einen Wert von 1,5 Promille. Sie musste daher eine Blutprobe abgeben. Zudem war bald klar, dass die 24-jährige Serbin ohne Wohnsitz in der Schweiz auch keinen Führerausweis besass. Schliesslich stellte sich noch heraus, dass sie den Opel ohne das Einverständnis von dessen Besitzer gelenkt hatte - ihn also entwendet hatte. Die genauen Umstände dazu müssen noch geklärt werden.

Beim 50-jährigen Peugeot-Lenker bestand der Verdacht, dass er das Auto unter Drogeneinfluss gelenkt haben könnte. Zur Abklärung ordnete die Kantonspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinuntersuchung an und nahm ihm den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes vorläufig ab.

Kategorien:

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Verkehr

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