Am Montag fand eine Drittperson ein total beschädigtes Auto, welches von der Autobahn abgekommen und in ein Waldstück geraten sein dürfte. Der Lenker, ein 43-jähriger Mann, konnte nur noch tot geborgen werden. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung.
Ein Mitarbeiter des Nationalstrassenunterhaltsdienstes
(NSNW) stellte gestern Montag, 24. September 2018, kurz
vor 16.30 Uhr einen beschädigten Wildschutzzaun an der
Autobahn A1, Fahrbahn Bern, Höhe Gemeindegebiet Suhr
fest. Als er sich in der Umgebung umschaute, stiess er auf
ein schwer beschädigtes Auto, welches in einem Baum
verkeilt war. Sofort meldete er dies der Kantonalen
Notrufzentrale KNZ.
Rasch rückten Kantonspolizei, Ambulanzbesatzung und
Einsatzkräfte der Feuerwehr Suhr vor Ort aus. Die
Rettungskräfte trafen im Waldstück oberhalb des
Obertelwegs auf den beschädigten BMW mit Zürcher
Kontrollschildern. Darin befand sich eine tote männliche
Person.
Auto kam von der Autobahn ab und kollidierte mit
Baum
Zur Bergung des Unfallautos sowie des Leichnams wurde
die Stützpunktfeuerwehr Aarau und ein
Bergungsunternehmen beigezogen. Die Kantonspolizei zog
zur Spurensicherung und Tatbestandsaufnahme ihre
Unfallgruppe bei.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte ein 43-jähriger
Automobilist, ein Türke aus der Region, aus noch
ungeklärten Gründen auf der Fahrt nach rechts geraten
sein. Sein Auto kollidiert mit einem Wiesenbord und gegen
einen Wildschutzzaun, worauf es im angrenzenden
Waldstück zum Stillstand kam, als es heftig mit einem
Baum kollidierte. Der genaue Unfallzeitpunkt ist noch nicht
geklärt.
Untersuchung eröffnet
Die zuständige Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat zur
Klärung des Unfallhergangs eine Untersuchung eröffnet.


