Heute wurde in Anwesenheit zahlreicher Gäste der neu renovierte Polizeiposten in Tafers eingeweiht. Die Umbauarbeiten waren dringend nötig und dauerten drei Monate.
Das 1946 erbaute Gebäude beinhaltete eine Polizeiwache, ein Gefängnistrakt mit 11 Zellen sowie zwei
Dienstwohnungen. Einzig 1980 fand ein grösserer Umbau statt, ansonsten wurden nur immer kleinere
Arbeiten ausgeführt.
Vor der grossen Umstrukturierung der Kantonspolizei im Jahre 2002 waren auf dem Bezirkshauptposten 13 Beamte tätig. Total im Bezirk waren es 23 Polizisten. Am 20.02.2002 wurde das Gefängnis
geschlossen und der Posten Tafers von der Sektion Bürgernahen Polizei übernommen. Heute sind dort
drei Beamte stationiert. Diese sind zuständig für total 6 Gemeinden mit zirka 11500 Einwohnern.
Zweckmässige Sanierung
Um den aktuellen Bedürfnissen einer modernen Polizei gerecht zu werden, wurde das Gebäude Ende
vergangenen Jahres für total 200'000 Franken zweckmässig und den heutigen Normen entsprechend
saniert. Die beiden ehemaligen Dienstwohnungen werden seit 2008 vom Kantonalen Schulinspektorat
besetzt. Der Gefängnistrakt wurde nicht saniert, da er auch nicht mehr als solcher benutzt wird.
Der seit 2009 amtierende Postenchef, Chef-Wachtmeister Josef Nösberger, tritt nach 38 Dienstjahren
per 31.01.2019 in den verdienten Ruhestand. Sein Nachfolger wird der 46-jährige Chef-Wachtmeiser Markus Boschung. Der gebürtige Jauner hat
bei der Kantonspolizei diverse Stationen durchlaufen und war zuletzt als Instruktor beim Sektor
Ausbildung tätig. Zusammen mit den beiden Beamten, Wachtmeister Mathias Baechler und
Wachtmeister Marc Bürgy, verfügt die Kantonspolizei im Sensebezirk mitunter über ein erfahrenes
und kompetentes Team.


