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Tag des Lichts – Fussgänger bei Dunkelheit besonders gefährdet

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Eine Person mit Mütze und Winterjacke überquert bei Schneefall die Straße vor einem blauen Fahrzeug. Es ist Nacht, und die Lichter des Autos sind eingeschaltet.
(Symbolbild) (Bildquelle: Adobe Stock - vbaleha)

In der Schweiz steigt in den dunklen Monaten das Unfallrisiko für Fussgänger deutlich. Im November 2025 wurden 224 Fussgängerunfälle registriert – mehr als in jedem anderen Monat. Der TCS warnt zum heutigen Tag des Lichts vor den Gefahren schlechter Sichtbarkeit.

Mit der Umstellung auf die Winterzeit wird es in der Schweiz abends wieder früher dunkel. Besonders Fussgänger, Velofahrende und Personen auf E-Trottinetten sind dadurch im Strassenverkehr gefährdet.
Anlässlich des heutigen Tags des Lichts am 5. November 2026 macht der TCS auf die Risiken aufmerksam. Mit einfachen Massnahmen lässt sich die eigene Sichtbarkeit und damit die Sicherheit deutlich verbessern.

224 Fussgängerunfälle im November – Höchstwert in der Schweiz

Im Jahr 2025 wurden schweizweit insgesamt 2'119 Unfälle mit Fussgängerbeteiligung registriert. Besonders auffällig ist die Verteilung auf die einzelnen Monate.
Mit 224 Unfällen war der November der unfallreichste Monat, gefolgt vom Januar mit 216 Unfällen. Auch im Oktober (196) und Dezember (190) wurden zahlreiche Fussgängerunfälle verzeichnet. Vier der fünf Monate mit den meisten Unfällen lagen damit zwischen Oktober und Januar.
Gemäss der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva ist das Unfallrisiko bei Dunkelheit dreimal so hoch wie bei Tageslicht. Bei Regen oder Schnee kann es sogar bis zu zehnmal höher sein.
Auf einer unbeleuchteten Straße fährt ein Auto mit eingeschaltetem Fernlicht. Eine Person steht am Straßenrand.
(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei )

Dunkle Kleidung: Fussgänger erst aus 25 Metern sichtbar

Wie entscheidend die richtige Kleidung ist, zeigen die Sichtbarkeitswerte des TCS.
  • Dunkle Kleidung: Erkennbar aus etwa 25 Metern.
  • Helle und fluoreszierende Kleidung: Erkennbar aus etwa 40 Metern.
  • Reflektierende Elemente: Erkennbar aus bis zu 140 Metern.
Wer reflektierende Materialien trägt, kann von Fahrzeuglenkenden somit deutlich früher wahrgenommen werden. Die zusätzliche Distanz verschafft ihnen mehr Zeit, um zu reagieren und rechtzeitig zu bremsen.

So können sich Fussgänger und Velofahrende schützen

Der TCS empfiehlt, besonders im Herbst und Winter auf gut sichtbare Kleidung zu achten. Bereits kleine reflektierende Elemente an Jacken, Schuhen oder Taschen können einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.
Ein Kind mit Rucksack und ein Erwachsener tragen reflektierende Jacken, während sie einen Bürgersteig entlanggehen; der Verkehr ist beleuchtet.
Fussgänger sollten bei Dunkelheit reflektierende Kleidung und Reflektoren tragen. (Bildquelle: KI-generiert)
Besonders wirksam sind Reflektoren an beweglichen Körperteilen, etwa an Armen oder Beinen. Idealerweise sollten sie von allen Seiten sichtbar sein. Auch Kinderwagen, Hunde und andere mitgeführte Gegenstände können mit reflektierenden Accessoires ausgestattet werden.
Velofahrende und E-Trottinett-Fahrende sollten zudem regelmässig kontrollieren, ob ihre Vorder- und Rücklichter funktionieren.
Ein Radfahrer mit einer gelben Warnweste fährt bei Nacht auf einer Straße. Autoscheinwerfer sind im Hintergrund sichtbar.
Auch Velofahrer können mit Warnwesten für mehr Sichtbarkeit sorgen. (Bildquelle: KI-generiert)

Gefahr auch tagsüber: Nebel, Regen und Schnee

Nicht nur bei Dunkelheit besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Auch Nebel, Regen, Schneefall oder tief stehende Sonne können die Sicht erheblich einschränken. Es ist daher ratsam, auch tagsüber auf eine gute Sichtbarkeit zu achten und Beleuchtung sowie reflektierende Elemente konsequent zu nutzen.

Tag des Lichts 2026: TCS sensibilisiert für mehr Sicherheit

Am 5. November 2026 findet in der Schweiz zum 20. Mal der Tag des Lichts statt. Mit seiner Kampagne «MADE VISIBLE» macht der TCS auf die Bedeutung guter Sichtbarkeit aufmerksam. Unter dem Motto «BE SEEN, BE SAFE» werden Fussgänger, Velofahrende und andere Verkehrsteilnehmende dazu aufgerufen, sich im Strassenverkehr besser sichtbar zu machen.
Im Rahmen der Kampagne verteilt der TCS unter anderem 82'000 reflektierende Aufkleber bei Sportveranstaltungen. Zusätzlich geben TCS-Patrouilleure im November 5'000 Informationsflyer mit reflektierenden Folien ab.
Quelle der Nachricht: TCS

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