Bei einer Geschwindigkeitskontrolle wurde ein 18- jähriger Autofahrer gestern ausserorts mit 146 km/h gemessen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei Aargau am
Freitag, 6. März 2020, auf der Surbtalstrasse zwischen
Tegerfelden und Döttingen eine Geschwindigkeitskontrolle
durch. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die übliche
Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Kurz nach 12 Uhr
erfasste das Messgerät einen VW Golf, der mit 146 km/h in
Richtung Döttingen fuhr. Nach Abzug der gesetzlichen
Toleranz ergibt sich eine strafbare
Geschwindigkeitsüberschreitung von 60 km/h.
Der Polizist, der das Radargerät bediente, verbreitete dieses
hohe Messergebnis sofort über Funk. Eine Patrouille ging
dann in der Folge am Wohnort des Halters vorbei. Dort traf
sie auch den Lenker an, einen 18-jährigen Kosovaren aus
der Region.
Die Kantonspolizei Aargau schaltete umgehend die
Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach ein, welche ein Verfahren
nach dem sogenannten «Raserartikel» eröffnete.
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Die
Kantonspolizei Aargau nahm dem Neulenker den
Führerausweis auf Probe ab. Diesen besass er erst seit
vergangenem Dezember.


