Mitte Oktober wurde unweit der Schweizer Südgrenze eine tote Frau aufgefunden. Erste Untersuchungen ergaben, dass die 35-Jährige Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Nur hat der Schwager des Opfers ein Geständnis abgelegt.
Am 16. Oktober wurde in Rodero (IT), nahe der Schweizer Grenze, eine tote Frau aufgefunden. Sie lag trotz regnerischem Wetter ohne Schuhe und ohne Jacke bekleidet in unwegsamem Gelände.
Denoch konnte rasch festgestellt werden, dass es sich bei der Frau um eine 35-jährige Lehrerin aus Mendrisio (TI) handelte (polizeiticker.ch berichtete).
Untersuchungen ergaben ausserdem, dass die 35-Jährige in ihrem Zuhause getötet und anschliessend am Fundort deponiert wurde.
Wenig später hat die Polizei einen 42-jährigen Schweizer bei seiner Einreise in die Schweiz festgenommen. Er stand in dringendem Tatverdacht. Nach Angaben der Tessiner Kantonspolizei handelt es sich bei dem Mann um den Schwager des Opfers.
Wie die Kantonspolizei Tessin mitteilte, hat der 42-Jährige nun ein vollumfängliches Geständnis abgelegt. Er habe zugegeben, alleine für den Tod der sieben Jahren jüngeren Frau verantwortlich zu sein.
Die Motive der Tag bleiben jedoch weiterhin unklar.

