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Unwetter im Kanton Zürich – Einsatzleitzentrale stark gefordert

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein großer Kontrollraum von Schutz & Rettung Zürich, gefüllt mit Arbeitsplätzen und einer zentralen Anzeigetafel, die verschiedene Daten anzeigt. Mehrere Personen arbeiten an Computern.
Die Mitarbeiter in der Einsatzleitzentrale waren durch das Unwetter stark gefordert. (Bildquelle: Stadtpolizei Zürich)

Im Kanton Zürich kam es aufgrund der heftigen Niederschläge zu über 700 Feuerwehreinsätzen. Einzelne Gemeinden wie die Stadt Zürich bewältigen über 100 Einsätze. Die Einsatzleitzentrale ist seit 20.30 Uhr im Unwettermodus.

Die Einsatzleitzentrale (ELZ) von Schutz & Rettung (SRZ) disponiert die Notrufe 118 im Kanton Zürich und die Notrufe 144 in Schaffhausen, Schwyz, Zug und Zürich. Das Unwetter traf circa um 20.30 Uhr auf den Kanton Zürich und etwa eine Stunde später auf die Stadt Zürich. Es kam mit heftigem Starkregen und bewegte sich nur sehr langsam. Das führte zu überlaufenden Kanalisationen und Strassen, gefluteten Unterführungen, vollen Kellern und Gewässern, die über die Ufer traten.

ELZ und Feuerwehren im Unwettermodus

Die Einsatzleitzentrale schaltete umgehend in den sogenannten Unwettermodus. Die Tagesschicht wurde zurückbehalten und umliegende Milizfeuerwehren zur Bearbeitung der zu erwartenden Notrufe 118 im Zusammenhang mit dem Unwetter aufgeboten, damit die anderen Notrufe weiterhin wie gewohnt abgewickelt werden können.
In einem großen Raum mit Bildschirmen an den Wänden arbeiten mehrere Personen an Computern unter dem Schild 'Stadt Zürich Schutz & Rettung'.
Es mussten über 700 Einsätze koordiniert werden. (Bildquelle: Stadtpolizei Zürich)
Von 20.30 bis 01.00 Uhr disponierte die ELZ weit über 700 Feuerwehreinsätze im ganzen Kanton Zürich. Feuerwehren mit vielen Einsätzen, schalten dabei ebenfalls in den Unwettermodus, besetzen das Depot und priorisieren die anfallenden Unwettereinsätze selbstständig.
Besonders stark betroffen sind die Region Stadt Zürich-Nord und Wallisellen, Dübendorf oder Rafz mit teilweise über 100 Einsätzen auf ihrem Gemeindegebiet.
Bei SRZ sind zusätzlich zur Einsatzleitzentrale vor allem die Berufs- und Milizfeuerwehr sowie der Unwetterstab gefordert. Nebst der Berufsfeuerwehr stehen sämtliche Milizfeuerwehrkompanien im Einsatz. Die Kompanien West und Ost leisten Nachbarschaftshilfe in Wallisellen, die Kompanie Süd in Dübendorf.

So geht es weiter

Die offenen Einsätze werden durch die Feuerwehren nach und nach abgearbeitet, was sich noch länger hinziehen wird. Je nach weiterem Niederschlag und mit dem Erwachen der Bevölkerung kommen erfahrungsgemäss nochmals weitere Einsätze dazu, die ebenfalls priorisiert und abgearbeitet werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo ZH

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