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Verbesserte Verkehrssicherheit im Kanton Fribourg

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Die Zahlen der Statistiken im Strassenverkehr 2014 sind erfreulich: die Anzahl der von der Polizei erfassten Verkehrsunfälle ging um 10 Prozent zurück (von 1'548 auf 1'429). Bei den verletzten Fussgängern wurde erneut ein Rückgang verzeichnet (- 9%) und auch die Unfälle mit Alkohol sind um 25...

Die Zahlen der Statistiken im Strassenverkehr 2014 sind erfreulich: die Anzahl der von der Polizei erfassten Verkehrsunfälle ging um 10 Prozent zurück (von 1'548 auf 1'429). Bei den verletzten Fussgängern wurde erneut ein Rückgang verzeichnet (- 9%) und auch die Unfälle mit Alkohol sind um 25 Prozent zurückgegangen.

Weniger Verkehrstote und Verletzte

Die Abnahme der Getöteten auf den Freiburger Strassen hält an (von 11 auf 9). Aber selbst wenn man bis ins Jahr 1945 zurückblättern muss, wo weniger Verkehrstote zu beklagen waren, ist jedes Opfer eines zu viel. Unter den verstorbenen Personen waren zwei Drittel Fussgänger oder 2-Radlenker; sie sind stärker den Gefahren des Strassenverkehrs ausgesetzt.

Die Anzahl der Unfälle mit Verletzten ist leicht angestiegen (+ 2% auf 542), aber es wurden weniger Verletzte verzeichnet (von 748 auf 701), d.h. ein Rückgang von 6 Prozent.

Unter den 62 verletzten Fussgängern (2013: 68) wurden 29 auf einem Fussgängerstreifen erfasst. Bei den Kindern (unter 15 Jahren) waren im 2014 elf Verletzte zu beklagen (- 39%), davon 5 auf einem Fussgängerstreifen. Diese erfreulichen Zahlen sind das Ergebnis der ausgezeichneten Arbeit der Beamten der Verkehrserziehung in den Schulen. Für die Periode von 2015 bis 2017 lautet der Slogan der Kampagne zum Schulbeginn: "Rad steht, Kind geht".

Zunahme der Verkehrsunfälle mit den 2-Rädern

Negativer Aspekt der Zahlen 2014: die Zunahme der Verkehrsunfälle mit 2-Rädern. Trotz einer gewissen Stabilisierung der Anzahl Verletzten seit drei Jahren (118: 2014), wurde bei den Motorrädern/Scootern eine Zunahme der Unfälle von 10 Prozent verzeichnet (von 132 auf 145). Bei den Fahrradlenker und Benutzern von E-Bike stieg die Anzahl der Verletzten um 30 Prozent (von 61 auf 79) und ein Velofahrer wurde getötet. Insgesamt wurden 87 Verkehrsunfälle verzeichnet (+ 21%).

Lenker unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Unter den 839 Lenkern (- 15%), bei denen Alkoholkonsum festgestellt worden ist, waren 168 (- 26%) an einem Verkehrsunfall beteiligt. Der Mittelwert liegt seit drei Jahren um die 1,60 Promille.

Die Anzahl der mutmasslich unter Drogeneinfluss fahrenden Lenker stieg um 7 Prozent auf 375. In 78 Prozent der Fälle handelte es sich bei der nachgewiesenen Droge um Cannabis.

Verkehrskontrollen und Ordnungsbussen

51’459 Lenker wurden wegen Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zur Anzeige gebracht, ein Unterschied von einem Lenker gegenüber 2013. Die Fälle von massivem Überschreiten der Geschwindigkeit und demzufolge unter "Via Sicura" fallend, nahmen um 19 Prozent zu (von 31 auf 37). Mit 20 Fällen (+ 54%) zählen die Motorradlenker hier zu den grössten Verkehrssündern.

Für andere Übertretungen wurden 11'140 Ordnungsbussen ausgestellt, was einer Abnahme von 8 Prozent entspricht. Unter den meist verzeigten Widerhandlungen sind das Telefonieren ohne Freisprechanlage (2'382) und das Nichttragen der Sicherheitsgurten (3'831).

Insgesamt wurde ein Betrag von 6'288'614 Schweizer Franken an Ordnungsbussen einkassiert (- 2%).

Kantonaler Sicherheitsbeauftragter

Im Rahmen von "Via Sicura" hat der Bundesrat im November 2012 beschlossen, dass die Kantone einen Sicherheitsbeauftragten für eine sichere Strasseninfrastruktur ernennen müssen. Für den Kanton Freiburg wurde der Chef der Verkehrs- und Schifffahrtspolizei dazu bestimmt. Seine Aufgabe wird sein, bei den zuständigen Stellen zu intervenieren, sollten potenziell gefährliche Situationen festgestellt werden.

Schwerpunkte 2015

Wie in der Vergangenheit, sind unsere drei Schwerpunkte für die Verkehrssicherheit: Prävention, Abschreckung, Repression. Besonders wird gegen folgende Kategorien von Lenkern vorgegangen:
  • Die Raser ;
  • Die Lenker in fahrunfähigem Zustand, namentlich unter dem Einfluss von Drogen.

Ausserdem wird eine Kampagne mit dem Thema "Strasse Fairteilen" durchgeführt. Diese Aktion betrifft vor allem das Verhalten der Fahrradlenker. In Erinnerung gerufen werden die Regeln und die gegenseitige Rücksichtnahme, die beim Teilen des Verkehrsraumes zu beachten sind.

Die Kantonspolizei wird alles daran setzen, die Lenker aus dem Verkehr zu ziehen, die eine Gefahr für die übrigen Strassenbenützer darstellen.

Kategorien:

Fribourg
Verkehr

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