Wegen des G7-Gipfels im französischen Évian-les-Bains werden vom 12. bis 18. Juni 2026 verstärkte Grenzkontrollen durchgeführt. Die Grenzen bleiben offen, Reisende müssen jedoch mit längeren Wartezeiten und Verkehrsbehinderungen rechnen.
Verstärkte Grenzkontrollen
Der G7-Gipfel findet vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian-les-Bains statt.
In diesem Zusammenhang werden vom 12. bis 18. Juni 2026 an den Schweizer Grenzen verstärkte Kontrollen durchgeführt. Diese sind Teil des für die Veranstaltung vorgesehenen Sicherheitsdispositivs. Die Grenzen zwischen der Schweiz und Frankreich bleiben während der gesamten Dauer offen.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind auf Walliser Kantonsgebiet keine Strassensperrungen vorgesehen. Auch der öffentliche Verkehr wird weiterhin normal verkehren.
Mögliche Auswirkungen
Die Kontrollen können punktuell zu Verkehrsbehinderungen und längeren Wartezeiten bei grenzüberschreitenden Reisen führen.
Lokale Verkehrsbeeinträchtigungen auf einzelnen Verkehrsachsen im Chablais, insbesondere im Bereich des Grenzübergangs Saint-Gingolph, können vor allem zu Stosszeiten nicht ausgeschlossen werden.
Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, mehr Reisezeit einzuplanen und sich vor jeder Fahrt über die aktuelle Lage zu informieren.
Empfehlungen des Kantons Wallis
Der Kanton Wallis empfiehlt der Bevölkerung:- Reisen frühzeitig zu planen und für grenzüberschreitende Fahrten zwischen dem 12. und 18. Juni 2026 mehr Zeit einzuplanen.
- Nicht zwingend notwendige Fahrten in den betroffenen Gebieten nach Möglichkeit einzuschränken oder zu verschieben.
- Verkehrsinformationen und offizielle Mitteilungen regelmässig zu konsultieren.
- Sich direkt bei den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs über allfällige Anpassungen von Fahrplänen oder Linienführungen zu informieren.
- Die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte zu befolgen.
Weitere Informationen
Informationen zur aktuellen Verkehrslage sind auf der Website der Kantonspolizei Wallis verfügbar: https://www.polizeiwallis.ch
Informationen zum in Frankreich eingerichteten Sicherheitsdispositiv können auf der Website der Präfektur Haute-Savoie eingesehen werden.
Zusammenarbeit der Behörden
Der Kanton Wallis verfolgt die Situation in enger Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden, den Nachbarkantonen und den französischen Behörden.
Die Massnahmen können entsprechend der Entwicklung der Lage angepasst werden, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und gleichzeitig die Auswirkungen auf den täglichen Verkehr sowie die wirtschaftlichen Aktivitäten der Region möglichst gering zu halten.
Quelle der Nachricht: Staat Wallis

