Vor die Schliessfachanlage uriniert und im Gefängnis gelandet
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Weil eine 38-jährige Frau am Freitagabend (25. Januar) vor die Schliessfachanlage im Dortmunder Hauptbahnhof urinierte, landete sie wenig später in der JVA.
Gegen 18 Uhr urinierte die 38-Jährige, die aus dem Bahnhofsumfeld am Dortmunder Hauptbahnhof stammt, vor die Schliessfächer im Hauptbahnhof. Dabei trennte sie nur circa 5 Meter von der öffentlichen Toilettenanlage.
Weil Reisende Anstoss am Verhalten der polizeibekannten Frau nahmen, wurden Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes auf die Situation aufmerksam und brachten sie zur Wache der Bundespolizei. Dort wurde die 38-Jährige überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgerichts vorlag.
Geldstrafe von Januar 2018 nicht bezahlt
Dieses hatte die gebürtige Herdeckerin im Januar 2018 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 200 Euro verurteilt. Bezahlt hatte sie die Strafe bislang nicht. Weil sie dies auch am Freitag nicht konnte, wurde sie zur Verbüssung einer Ersatzfreiheitstrafe von 20 Tagen in eine JVA eingeliefert.
Zusätzlich wurde gegen die 38-Jährige ein Bussgeldverfahren wegen Belästigung der Allgemeinheit eingeleitet.

