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Vorfälle auf Facebook - Kommentar

Redaktion TickerMedia

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Vorfälle auf Facebook - Kommentar

Kürzliche Ereignisse auf Facebook, zwingen uns fast schon zu diesem Kommentar, um einmal grundlegende Sachen, die uns alle betreffen, zu klären.

Was ist passiert?
Kurz um wir wurden durch einen Post auf Facebook, als Betrüger die sich als Polizei ausgeben bezeichnet und wir würden Hasskommentare auf Facebook tolerieren. Wie sich später herausstellte, wurde dies erstmal überspitzt damit wir reagieren würden.
Wir sind keine Betrüger!
Wir sind natürlich keine Betrüger und haben uns auch nie als Polizei ausgegeben. Es kommt zwar immer wieder vor, dass neue User uns mit der Polizei verwechseln und uns um Rat bitten. In diesen Fällen, weisen wir sie dann darauf hin, dass wir nicht die Polizei sind. Doch grundlegend, sieht man am Ende jedes Facebook Post von uns, unsere Signatur und somit direkt das es sich bei uns um ein Medien Unternehmen handelt.
Unsere kleine Redaktion, von gerade mal 6 Personen, bekommt wie alle anderen auch, die Meldungen direkt von den Polizeistellen oder direkt von den Presseseiten der Polizei. Diese Meldungen bereiten wir dann auf und veröffentlichen sie, um sie jeden Leser schnell und unkompliziert zugänglich zu machen.
Hasskommentare nein Danke.
Wir haben noch nie Hasskommentare toleriert. Doch es kann auch passieren, dass wir einfach mal einen Kommentar übersehen. Für diesen Fall kann jeder unserer Leser, diesen Kommentar bei Facebook melden oder uns sogar direkt anschreiben damit wir ihn löschen.
Doch mal ganz ehrlich, nicht jede Meinung ist gleich ein Hasskommentar, nur weil sie einem nicht in den Kram passt. Solange ein Kommentar nicht gegen die Rechte anderer verstösst, müssen wir sie nicht löschen und werden uns auch offen lassen dies zu tun. Der Grund dafür ist simpel, wir wollen zwar strikt Hass unterbinden, aber nicht zugleich die Meinungsfreiheit eines Kommentarschreibers unterwandern.
Es ist auch für uns schwer teils den Unterschied zwischen Hass und grenzwärtigen Meinungungen zu erkennen. Wir werden auch in Zukunft bei extremen Situationen (wirklich eklatanten Verstössen gegen Menschenrechte) die zuständigen Behörden informieren. In diesen Fällen kann es passieren, dass aus beweismittel technischen Gründen, es etwas dauert bis der Kommentar gelöscht wird.
Jetzt mal Klartext!
In allen Ehren den Menschen die sich täglich dem Kampf gegen Hasskommentare und die Verletzungen der Menschenrechte auf Facebook und anderen sozialen Plattformen stellen, doch die Aktion vom Wochenende war alles andere als produktiv. So mussten alle am Ende feststellen, dass wir alle dasselbe wollen. Solche unüberlegten Kampagnen nutzen keinem von uns.
Es sei hier noch einmal gesagt, jeder kann uns anschreiben und das Gespräch mit uns suchen. Wir sind über jede Unterstützung / Hilfe in diesem Thema froh und wollen diese auch gern annehmen. Doch sollten sich solche Vorfälle wiederholen, haben auch wir das Recht Anzeige gegen diese Personen einzureichen, denn Verleumdung ist auch eine Straftat. Wir hoffen das es nie soweit kommen wird und wir noch lange eine so grosse und aktive Community haben dürfen.
Zum Schluss noch ein Tipp.
Das Internet und explizit soziale Plattformen, sind der ideale Spielplatz für Hater und Trolle, da diese sich hier scheinbar anonym fühlen. Lassen sie uns allen zeigen, dass es auch anders geht und diese Personen nie wirklich anonym sind. Wir sollten alle, auf unseren Ton gegenüber anderen achten und nicht die selben primitiven Mittel einsetzen, denn nur so können wir etwas erreichen. Auch sollten wir nicht gleich alles als Hass abstempeln und uns zweimal überlegen, was der Schreiber mit seinem Kommentar ausdrücken will. Manchmal ist es einfach besser sich bei einer Tasse Kaffee alles nochmal zu überlegen und festzustellen das man im ersten Moment vielleicht überreagiert hat.
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und wollte dies auch nie sein. Dort sollte man nie etwas überstürzen, es könnte immer wieder auf einen selbst zurückfallen.
Eure Redaktion von polizeiticker.ch

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