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Vorsicht vor dieser betrügerischen Mail

Screenshot des betrügerischen E-Mails
Screenshot des betrügerischen E-Mails (Bildquelle: Cybercrimepolice)

Betrüger verschicken E-Mails mit Rechnungen für angebliche Domain-Registrierungen und dazugehörende Servicekosten. Das Ziel ist es, unachtsame Empfänger zu einer Überweisung auf ein ausländisches Konto zu verleiten.

Die Betrugsmasche

In letzter Zeit werden viele Personen von einem angeblichen Domain- und Hosting-Anbieter kontaktiert. Die Täterschaft, die sich hinter der «H.S.S. Domain & Hosting Service Schweiz» versteckt, verschickt Rechnungen für Domain-Registrierungen und DNS-Servicekosten. Die Firma und die vermeintliche Domain-Registrierung sind frei erfunden.

Mit der fiktiven Rechnung werden CHF 275.90 für eine Domain-Registrierung für den Zeitraum 2024/2025 gefordert. Der Gesamtbetrag von CHF 297.15, inklusive CHF 21.25 Mehrwertsteuer, soll innerhalb von 14 Tagen auf ein ausländisches Bankkonto überwiesen werden.

 Betrügerische Rechnung der vermeintlichen «H.S.S. Domain & Hosting Service Schweiz»
Betrügerische Rechnung der vermeintlichen «H.S.S. Domain & Hosting Service Schweiz» (Bildquelle: Cybercrimepolice)

Das Schreiben wird als Rechnung bezeichnet und erst im Kleingedruckten steht, dass es sich nicht um eine Rechnung, sondern lediglich um ein Angebot handelt, das mit der Zahlung als angenommen gilt.

Betroffen von dieser Betrugsmethode sind vor allem Unternehmen aus allen Branchen, Selbstständige und Vereine. Das ist nicht verwunderlich, denn gerade diese Organisationen verfügen oft über eigene Domains, da sie eine Website betreiben oder organisationsspezifische E-Mail-Adressen benötigen.

Was muss ich tun

  • Überprüfen Sie das Schreiben und den angeblichen Domain-Anbieter gründlich.
  • Klären Sie firmenintern ab, ob eine solche Dienstleistung in Anspruch genommen wurde.
  • Ignorieren Sie das E-Mail, falls Sie keine solche Dienstleistung in Anspruch genommen haben.
  • Löschen Sie das E-Mail oder verschieben Sie es in Ihren Junk- resp. Spam-Ordner.

Ich habe bereits Geld überwiesen

  • Treten Sie mit Ihrem Finanzinstitut in Verbindung und leiten Sie eine Rückforderung der Zahlung ein.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.

Quelle der Nachricht: Cybercrimepolice