Am Mittwoch, 09.00 Uhr, fand in Glarus die Medienorientierung zur Verkehrsunfall- und Kriminalstatistik 2014 des Kantons Glarus statt. Nachfolgend die Zusammenfassungen aus den beiden Bereichen. Verkehrsunfallstatistik 2014 - Kommentar 2014 registrierte die Kantonspolizei 330 Verkehrsunfälle, 8...
Am Mittwoch, 09.00 Uhr, fand in Glarus die Medienorientierung zur Verkehrsunfall- und Kriminalstatistik 2014 des Kantons Glarus statt. Nachfolgend die Zusammenfassungen aus den beiden Bereichen.
Verkehrsunfallstatistik 2014 - Kommentar
2014 registrierte die Kantonspolizei 330 Verkehrsunfälle, 8 weniger als im Vorjahr. Dabei wurden 106 Personen verletzt (Vorjahr 115). Der Strassenverkehr forderte 1 Todesopfer, wobei nicht restlos geklärt werden konnte, ob bei der verunfallten älteren Person ein medizinischer Umstand zum Tode führte. Trotz weiterer Zunahme des Fahrzeugbestandes (+1,5%) weist das Unfallgeschehen 2014 im Vergleich zu den Vorjahren stabile Werte auf.
Bei den Unfallursachen spielten hauptsächlich folgende Faktoren mit: Unaufmerksamkeit und Ablenkung (94), Geschwindigkeit (52), Alkoholeinfluss (40), Vortrittsmissachtung (37).
Folgende Unfalltypen sind zahlenmässig aufgefallen: 57 Parkierunfälle, 46 Auffahrunfälle, 31 Tierunfälle.
Jüngere Autolenker (< 30 J.) verursachen im Vergleich zu anderen Altersklassen immer noch deutlich mehr Unfälle.
Die Kantonspolizei wird die Verkehrssicherheit auch 2015 mit präventiven und repressiven Beiträgen weiter fördern (Verkehrserziehung, Kontrollen, verkehrstechnische Verbesserungen). Sie appelliert an die Disziplin, Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden und erinnert an die Erfolgsfaktoren für eine unfallfreie Fahrt:
Angepasste Geschwindigkeit - Abstand - Aufmerksamkeit
Kriminalitätslage 2014 - Kommentar
Im Jahr 2014 wurden im Kanton Glarus 2'123 Straftaten statistisch erfasst, was einer Zunahme gegenüber vom Vorjahr von 160 Straftaten oder rund 7,5 Prozent entspricht. Bei den zum Teil sehr kleinen Zahlen bei einzelnen Deliktsarten ist es jedoch nicht zulässig, Tendenzen abzuleiten. Die Straftaten wurden im Bereiche der folgenden Gesetze begangen:
Strafgesetzbuch (StGB) 1'514 Delikte (71,2%)
Betäubungsmittelgesetz (BetmG) 335 Delikte (15,8%)
Ausländergesetz (AuG) 137 Delikte (6,5%)
Übrige Bundesnebengesetze 137 Delikte (6,5%)
Zusammengefasst weisen folgende Deliktsbereiche grössere Differenzen, positiv wie negativ, auf:
Abnahme: (2013 - 2014)
Verkehrsunfallstatistik 2014 - Kommentar
2014 registrierte die Kantonspolizei 330 Verkehrsunfälle, 8 weniger als im Vorjahr. Dabei wurden 106 Personen verletzt (Vorjahr 115). Der Strassenverkehr forderte 1 Todesopfer, wobei nicht restlos geklärt werden konnte, ob bei der verunfallten älteren Person ein medizinischer Umstand zum Tode führte. Trotz weiterer Zunahme des Fahrzeugbestandes (+1,5%) weist das Unfallgeschehen 2014 im Vergleich zu den Vorjahren stabile Werte auf.
Bei den Unfallursachen spielten hauptsächlich folgende Faktoren mit: Unaufmerksamkeit und Ablenkung (94), Geschwindigkeit (52), Alkoholeinfluss (40), Vortrittsmissachtung (37).
Folgende Unfalltypen sind zahlenmässig aufgefallen: 57 Parkierunfälle, 46 Auffahrunfälle, 31 Tierunfälle.
Jüngere Autolenker (< 30 J.) verursachen im Vergleich zu anderen Altersklassen immer noch deutlich mehr Unfälle.
Die Kantonspolizei wird die Verkehrssicherheit auch 2015 mit präventiven und repressiven Beiträgen weiter fördern (Verkehrserziehung, Kontrollen, verkehrstechnische Verbesserungen). Sie appelliert an die Disziplin, Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden und erinnert an die Erfolgsfaktoren für eine unfallfreie Fahrt:
Angepasste Geschwindigkeit - Abstand - Aufmerksamkeit
Kriminalitätslage 2014 - Kommentar
Im Jahr 2014 wurden im Kanton Glarus 2'123 Straftaten statistisch erfasst, was einer Zunahme gegenüber vom Vorjahr von 160 Straftaten oder rund 7,5 Prozent entspricht. Bei den zum Teil sehr kleinen Zahlen bei einzelnen Deliktsarten ist es jedoch nicht zulässig, Tendenzen abzuleiten. Die Straftaten wurden im Bereiche der folgenden Gesetze begangen:
Strafgesetzbuch (StGB) 1'514 Delikte (71,2%)
Betäubungsmittelgesetz (BetmG) 335 Delikte (15,8%)
Ausländergesetz (AuG) 137 Delikte (6,5%)
Übrige Bundesnebengesetze 137 Delikte (6,5%)
Zusammengefasst weisen folgende Deliktsbereiche grössere Differenzen, positiv wie negativ, auf:
Abnahme: (2013 - 2014)
- Ladendiebstahl 66 - 43
- Sachbeschädigungen/Vandalismus 125 - 115
- Delikte gegen die Ehre und den Geheim- oder Privatbereich 48 - 30
Zunahme: (2013 - 2014)
- Raub 0 - 10
- Straftaten gegen die sexuelle Integrität 17 - 57
- Betrug 23 - 31
Fazit:
Die Gesamtzahl der Straftaten stieg im vergangenen Jahr mit Ausnahme einzelner Delikte leicht an.
Die markantesten Zunahmen sind bei den Gewalt- und Sexualdelikten zu verzeichnen.
Bei der Interpretation der Zahlen muss immer auf die Gesetzmässigkeit der kleinen Zahlen geachtet werden.

