Die Sorge um die Opfer, die im November 2016 in der An'Nur-Moschee in Winterhur ZH misshandelt wurden, ist noch immer gross. Racheakte sind zu befürchten.
Die Beschuldigten, die vergangenen Dienstag wegen des Vorfalles in der Moschee im November 2016 (polizeiticker.ch berichtete) verhaftet wurden, stellen womöglich weiterhin eine Bedrohung für ihre Opfer dar.
Die beiden Glaubensbrüder, die in der Moschee körperlich und seelisch schwer misshandelt wurden, weil sie dem Journalisten Kurt Pelda Informationen über eine Predigt des Imams, in der dieser zum Mord aufrief, informiert hatten, sowie der Journalist selbst, wurden massiv bedroht. Unter anderem auch mit Köpfung.
Drohungen auch gegen Familienangehörige
Aber auch nach der Verhaftung der Täter bleibt die Angst der Opfer vor Racheakten. Die Drohungen bezogen sich nicht nur auf die beiden Opfer und den Journalisten, sondern auch gegen deren Familien. Niemand kann sicher sein, dass nach der Verhaftung keine Bedrohung mehr seitens der An’Nur ausgeht.
Opfer sollen geschützt werden
Kurt Pelda befürchtet auch, dass die mutmasslichen Opfer ihre Aussagen aus Angst vor Racheakten zurückziehen könnten. Er ist der Meinung, dass sie unbedingt geschützt werden müssen. Die Polizei und der Anwalt der Opfer sind auf der Suche nach einer entsprechenden Lösung.
Die Kantonspolizei Zürich bestätigt, dass sie diesbezüglich mit den Opfern in Kontakt steht. Weitere Angaben seien aber im Moment nicht möglich.
Artikelfoto: polizeiticker.ch - (Symbolbild)
