Am Montag, 15. Juli 2019 ereignete sich am Matterhorn ein Bergunfall. Eine Person kam dabei ums Lebens.
Am Sonntag, 14. Juli 2019 trafen drei südkoreanische Alpinisten bei der
«Hörnlihütte» ein. Der Aufstieg zum Gipfel wäre für den folgenden Tag geplant
gewesen. Zur Rekognoszierung kletterten die Bergsteiger noch am
Sonntagnachmittag dem «Hörnligrat» entlang hoch. Dabei gerieten sie in eine
Schlechtwetterzone und mussten die Nacht im Freien auf einer Höhe von ca. 3'900
m. ü. Meer verbringen.
Am Montag, 15. Juli 2019 gegen 14:00 Uhr entschlossen sich die Alpinisten dazu,
einen neuen Standort zu beziehen. Beim Abseilen stürzte einer der Alpinisten aus
derzeit ungeklärten Gründen ab.
Die Einsatzkräfte der Bergrettung Zermatt und der Air-Zermatt konnten den
Alpinisten nur noch tot aus der Ostwand bergen. Seine beiden Begleiter blieben
unverletzt und konnten evakuiert werden.
Die formelle Identifizierung des Verstorbenen ist gegenwärtig im Gange. Die
Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.


