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Zucchetti kostet Rentner aus Heidenheim das Leben

polizeiticker

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In diesem Fall trifft "Gemüse ist gesund" so gar nicht zu. Eine Zucchetti kostete einem Rentner das Leben.

Im deutschen Heidenheim geht es grösstenteils gesittet zu und her. So kommt es schon mal vor, dass man sich unter Nachbarn Geschenke macht. In diesem Fall bedeutete das Präsent für einen Rentner allerdings das Todesurteil.

Ludwig A. (79) bekam von seinem Nachbarn über den Gartenhag eine Zucchetti geschenkt. Daraus zauberte seine 80-jährige Frau Inge A. einen Gemüse-Eintopf. "Ausnahmsweise sollte es keinen Braten, sondern Eintopf geben. Er schmeckte schon bitter", erinnert sie sich gegenüber der "Bild".

Zwei Stunden später wurde dem Rentnerehepaar übel. "Ich hatte Durchfall und musste mich übergeben", so Inge A. Nur weil sie eine kleinere Portion als ihre Gatte zu sich genommen hatte, überlebte sie.

Folgendes wurde dem Rentner zum Verhängnis

Zucchetti, Gurken und Kürbisse können den Bitterstoff Cucurbitacin enthalten. Dadurch schützen sie sich vor Tieren, die sie fressen möchten. Auch wenn aus heutigen Gemüsesorten das Gift herausgezüchtet ist, kann es in seltenen Fällen dennoch auftreten: durch Mutationen (zum Beispiel wegen Hitzestress) oder Rückkreuzung mit alten Sorten.

Auch das Kochen des Gemüses zerstört Cucurbitacin nicht. Experten raten daher, Gerichte aus Zucchetti, Gurken und Kürbissen nicht zu essen, wenn sie auffällig bitter schmecken. Zudem sollten Hobbygärtner auf Züchtungen mit eigenen Samen verzichten.

Kategorien:

Gesundheit
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