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Zürcher Grossbaustelle von Gewerkschaftern besetzt

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Am Donnerstagmorgen versuchten rund ein Dutzend Gewerkschafter der UNIA auf einer Grossbaustelle im Kreis 3 etwa gleichviele Mitarbeitende einer Gipserfirma an der Arbeit zu hindern.

Nachdem die Gewerkschafter bereits am Mittwoch versuchten, die Arbeitsaufnahme von Subunternehmen wegen Vorwürfen des Lohndumpings zu behindern, schritt die Stadtpolizei Zürich deeskalierend ein. Dadurch konnte ein Konflikt vor Ort verhindert werden. Es wurde aber ein Sachverhaltsrapport zu Handen der Staatsanwaltschaft erstellt.

Am frühen Donnerstagmorgen erschienen die Gewerkschafter erneut auf der Baustelle in der Binz, um die Arbeiten zu blockieren. Zu diesem Zeitpunkt waren auch mehrere Mitarbeitende der Stadtpolizei vor Ort, was dazu führte, dass die zur Arbeit erschienenen Gipser zwar unter Pfeifkonzert ihre Arbeit aufnehmen konnten.

Auf die Wache gebracht

Rund zwei Stunden später, um ca. 09.00 Uhr drangen rund ein Dutzend Gewerkschafter ins Areal ein und versuchten durch "sanfte Behinderung" die Handwerker von der Arbeit abzuhalten. Daraufhin stellten die Verantwortlichen der Baufirma bei der Stadtpolizei einen Strafantrag gegen die Gewerkschafter.

Aufgrunddessen wurden rund ein Dutzend Personen in Transportfahrzeuge geladen, um sie auf einer Wache schriftlich zu befragen. Parallel dazu verhandelten UNIA-Vertreter mit den Verantwortlichen der Baufirma, was dazu führte, dass schliesslich ein Strafverzicht wegen Hausfriedensbruchs unterzeichnet wurde. Daraufhin konnten die Gewerkschafter die Transportfahrzeuge vor Ort wieder verlassen.

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